Simon Gruber x Snowpark Seiser Alm

Erschienen in
Stefan Götschl

Simon Gruber x Snowpark Seiser Alm

Es gibt Snowboarder, die einfach unverschämt gut auf dem Brett stehen. Außerdem gibt es Snowboarder, die den kompletten Tag Vollgas geben, beim Reshape des Kickers für den bevorstehenden Sunsetshoot jedoch auch noch persönlich mit anpacken. Und es gibt Snowboarder, die nach einem erfolgreichen Tag Filmer und Redakteur (mindestens) drei Bier lang darüber philosophieren lassen, „wie zur Hölle dieser Backside 5 Crail physikalisch überhaupt möglich ist.“ Simon Gruber ist so dreist und verkörpert mal eben alle drei eben genannten Merkmale. Pleasure hat sich daher Ende März auf den Weg in Simons Heimat, der schönen Seiser Alm, gemacht um mit ihm einige Runden durch den Park zu drehen, pflichtbewusst zu viele Gläser Montenegro zu leeren und sich erneut ins Gedächtnis zu rufen, warum Simon eine komplette Generation an Südtiroler Snowboardern beeinflusst hat. Gute Idee, wie das Video beweist.

Simon Gruber
Seiser Alm
Simon Gruber
Seiser Alm
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Simon Gruber
Stefan Götschl
Seiser Alm
Simon Gruber
Seiser Alm

Extra-Props gehen zudem an die komplette Crew des Snowpark Seiser Alms. Trotz der, sagen wir, „semi-optimalen“ Schneebedingungen haben es die Jungs auch in diesem Jahr geschafft, einen sensationell guten und spaßigen Park zu shapen und erneut bewiesen, dass sich ein Trip zur Seiser Alm immer lohnt. Für weitere News und Infos checkt Facebook, Instagram und snowpark.seiseralm.it. Und wo wir gerade beim Thema sind: Wer Simon Gruber nicht auf Instagram folgt, stinkt und hat Snowboarden nie geliebt. Daher: Hier klicken. Pronto. Grazie. Ciao.

Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.