Sponsoren trennen sich von Nicolas Müller

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PLSR-Online

Sponsoren trennen sich von Nicolas Müller

Update: Wer neben der News-Meldung auch unsere persönliche Meinung zum Thema lesen will: Hier gibt's den Kommentar dazu.

2020 hat es in sich. Neben ThirtyTwo hat sich nun auch GNU von Nicolas Müller getrennt. Alle weiteren Infos dazu gibt's im folgenden Artikel.

Weder GNU noch ThirtyTwo war zu einem offiziellen Statement uns gegenüber bereit. Allerdings wussten wir von einer direkt in den Fall involvierten Quelle aus der Snowboardindustrie, dass Nicolas' Sponsoren schon über einen längeren Zeitraum das Gespräch mit Nico bezüglich seiner Social-Media-Aktivitäten gesucht haben. Aufgrund dieser und der letzten Posts und Stories kamen die Sponsoren nun zur Erkenntnis, dass der Schweizer nicht mehr der passende Werbepartner ist, um die jeweiligen Firmenwerte glaubwürdig zu vertreten.

Nicolas hat sich dazu entschieden, seine Social-Media-Plattformen und die damit entstandene Reichweite zu nutzen, um seine persönlichen Weltansichten zu teilen. Er hat natürlich das Recht auf freie Meinungsäußerung (soweit es Mark Zuckerberg erlaubt). Seine ehemaligen Sponsoren erlauben es sich jedoch gleichzeitig, diesen Weltsichten nicht zuzustimmen, weshalb ThirtyTwo am Sonntag bekanntgaben, mit sofortiger Wirkung getrennte Wege zu gehen.

Am heutigen Dienstag zog nun Nicos Boardsponsor GNU nach:

Wir von Pleasure haben Nicolas in den letzten 25 Jahren nur das Beste gewünscht und hoffen, dass er nun auch in seiner neuen Situation einen passenden Aluhut findet. Denn: egal ob 5G oder nicht, keiner sendet Backside Airs und Butters so schön wie Nicolas.

Nicolas auf Instagram.

ThirtyTwo auf Instagram.

GNU auf Instagram.

Header-Foto: Silvano Zeiter // @silvanozeiter

Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.