Johannes Höpfl beim Halfpipe-Weltcup in den Top-10

Bene Heimstädt

Johannes Höpfl beim Halfpipe-Weltcup in den Top-10

Johannes Höpfl hat nach der erfolgreichen Qualifikation beim Saison-Auftakt der Halfpipe-Spezialisten Down Under im Finale der besten 16 Fahrer noch einmal mit Rang 10 im Endklassement eine Schippe draufgelegt.

Nachdem das Halbfinale bei den Audi quattro Winter Games NZ im neuseeländischen Cardrona, in dem der 22-Jährige ursprünglich hätte starten müssen, aufgrund der widrigen Wetterbedingungen gecancelt worden war, ergriff der Hauzenberger im dadurch erweiterten und extrem stark besetzten Finalfeld seine Chance beim Schopf.  

Dank eines souveränen ersten Runs (Backside Air, Frontside 1080, Cab 720, Frontside 900, Backside 540) stellte der Olympiateilnehmer von Sotschi bei seinem Weltcup-Comeback nach neunmonatiger Verletzungspause nicht nur das bislang beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere von Mammoth Mountain 2016 ein, sondern sicherte sich auch die halbe nationale Qualifikationsnorm für die Olympischen Winterspiele 2018.

Um in Pyeongchang zum zweiten Mal einen Olympischen Wettbewerb bestreiten zu dürfen, benötigt Höpfl entweder ein Top-8-Ergebnis oder zwei Top-16-Resultate im Weltcup.

Ich bin mega gestoked, dass ich – nachdem ich letzte Saison ausgefallen bin – so ein Comeback hingelegt habe.
Johannes Höpfl

„Ich bin mega gestoked, dass ich – nachdem ich letzte Saison ausgefallen bin – so ein Comeback hingelegt habe. Der zehnte Platz fühlt sich für mich wie ein Sieg an. Das ist einfach unbeschreiblich. Und die halbe Olympia-Quali ist natürlich der Hammer!“ so der Bayer überglücklich.

Mit 68.25 Punkten fehlten Höpfl am Ende sogar nur 1.75 Punkte zu Platz acht und dem Lösen des Flugtickets nach Südkorea.

Der zweite Snowboard Germany-Vertreter Christoph Lechner (Waakirchen, 16) wurde bei seinem erst dritten Weltcup-Auftritt mit 39.33 Punkten 28ter.

Japaner dominieren

Der Sieg bei den Männern ging an den Japaner Yuto Totsuka, der bei seinem Weltcup-Debüt die Konkurrenz schockte und den Zweiten von Sochi 2014, Ayumu Hirano (JPN) sowie Patrick Burgener (SUI) auf die Plätze zwei und drei verwies.

Während bei den Männern die Japaner das Geschehen im Finale dominierten, sorgten standen bei den Damen drei US-Amerikanerinnen auf dem Podest. Chloe Kim siegte vor Kelly Clark und Maddie Mastro.

Die kompletten Ergebnisse für die Damen und die Herren  gibt's als PDF.

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