Between (the) Lines: Ståle Sandbech

Erschienen in
Eileen Broadhead

Between (the) Lines: Ståle Sandbech

Während den Stomping Grounds in Saas-Fee haben wir den Norweger für "Between (the) Lines" getroffen und dort im 12-Inch CofFee über Neuseeland, Contests und alpine Skifahrer geplaudert. 

Ståle fährt für Oakley, Rome Snowboards und Monster Energy.

Hi Ståle, also erzähl mal, dieser Heli-Ride in Neuseeland hat ziemlich nice ausgesehen, hattest du Spaß dort unten?

Ja, es war echt cool! Ich war ganze sechs Wochen dort. Am Anfang gab's noch nicht so viel Action, da das Gebiet total vollgestopft war mit Leuten. Aber nach einer Weile hat sich das wieder beruhigt und auch das Wetter ist besser geworden. Und ja, der Heli-Ride war toll! Alles in Allem ein guter Trip.


Und wie war Saas-Fee soweit?

Bis jetzt war's okay, leider war das Wetter die letzten Tage ziemlich schwierig. Den perfekten Tag hatten wir noch nicht. Aber wir snowboarden zu dieser Jahreszeit und der Park ist echt nice, also können wir uns nicht beschweren. Außerdem ist die Natur hier einfach brutal. Man läuft hier durchs Dorf und hat das Gefühl, der Berg frisst einen gleich auf, es ist echt schön.

Ståle Sandbech
Philipp Siefken
Saas Fee

Bist du hyped auf die Contest-Saison, oder hoffst du nur auf viel Powder diesen Winter?

Beides! Ich mag den Mix beim Snowboarden, dass es so viele verschiedene Arten von Riding gibt. Wenn ich nur Contests fahren würde, würde mir das schnell mal verleiden. Alles zu mischen und auszuprobieren, das ist es, was ich am Snowboarden so liebe. 
Ich freue mich auf jeden Fall auf die großen Contests diesen Winter, aber auch aufs Filmen und hoffentlich auch ein Paar mehr Backcountry-Trips als sonst.


Du snowboardest nun schon seit einigen Jahren. Was hat sich in deinen Augen verändert, seit du angefangen hast?

Es hat sich einiges getan in den letzten Jahren. Nationalteams, Olympiaden, Training-Camps und Air-Bags, das Alles ist ziemlich crazy geworden. Aber das kommt natürlich, wenn alle besser und besser werden wollen. Das Level steigt immer schneller, vielleicht sogar zu schnell. Aber auf der anderen Seite ist Snowboarden immer noch Snowboarden und wird es immer bleiben. Die Leute gehen auf den Berg um Spaß zu haben und das wird sich nie ändern.


Kriegen wir bald eine "Lines" Fortsetzung?

Nicht in nächster Zeit. Spencer (Spencer Whiting a.K.a Gimbalgod) hat sich verletzt, deshalb wir konnten noch nicht damit anfangen. Aber irgendwann sicher. Der ganze Prozess dahinter ist einfach etwas komplizierter, das braucht seine Zeit.

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Wie ist deine Freundschaft mit Spencer zustande gekommen?

Ich hatte ich das Konzept für "Lines" schon im Kopf und habe jemanden gesucht, mit dem ich so ein Projekt umsetzten konnte. Spencer habe ich bei einem Shoot für Oakley kennengelernt. Dort habe ich seine Follow-Cams gesehen und ihn gefragt, ob er mit mir nach Laax fliegen will und mal schauen, was draus wird. Also ist er mitgekommen und hat's natürlich gekillt mit dem filmen. Seitdem arbeiten wir zusammen. 

Ståle & Spencer
The Stomping Grounds Projects

À propos Freundschaften, Torgeir (Torgeir Bergrem) wenn du schon mal da bist, hast du eine letzte Frage für Ståle?

Torgeir: Was gefällt dir an den Alpin-Skifahrern in Saas-Fee am besten?

Ståle: Der Spandex.

Macht euch bereit für mehr "Between (the) Lines", jede Woche hier auf pleasuremag.com. Mehr von Ståle gibt's hier und falls ihr unsere Stomping Grounds Projects-Story von Philipp Siefken verpasst habt, könnt ihr die hier auch noch nachlesen.

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