WerniStock_LocalSurroundings_TomKlocker

Werni Stock: Local Shredbot

Interview
Gabor Abonyi
Tom Klocker
Zillertal
Erschienen in
Pleasure 134
Stefan Götschl

Werni Stock: Local Shredbot

Dieses Interview erschien original in Pleasure Ausgabe 134. Direkt HIER nach Hause bestellen, die Online-Version lesen oder – noch besser – Geld sparen, Abo-Prämie einsacken und Abo abschließen.

Wenn man an Backcountry-Snowboarder aus Europa denkt, kommt man an Werni Stock nicht vorbei. Der Mann ist in den letzten Jahren so präsent wie nie zuvor in seiner Karriere und es scheint, als würde sich das so schnell auch nicht ändern. Für den Film „Local Surroundings“ stand Werni nicht nur vor der Kamera, sondern fungierte zusammen mit Filmer Julian Pintarelli auch als Produzent, womit er sein vielschichtiges Talent eindrucksvoll unterstreicht. Darüber hinaus ist er seit Jahren mit den legendären Shredbots am Filmen und hat auch international seinen Platz neben Heavy-Hitters wie Torstein Horgmo.

Video Embed Media

Werni, wo erwische ich dich gerade und mit wem bist du unterwegs?

Servus! Bin gerade in Champery in der Schweiz mit Torstein Horgmo, Craig Gouweloos, Drohnen-Pilot Gabe Kocher und Julian Pintarelli. Damit sind wir also zwei Fahrer und drei Filmer. Guter Schnee, geile Crew was will man mehr [lacht]. Das Ganze geht dann wohl bis Dienstag. Danach sieht es so aus, als ob es etwas wärmer wird und dann werde ich wahrscheinlich wieder nach Hause ins Zillertal fahren und ein paar Tage Penken-Park cruisen gehen.

Wie ist es denn für dich für Shredbots zu filmen? Torstein ist ja schon einer der „schweren Jungs“, wenn man so will, aber ihr habt ja auch schon länger miteinander zu tun.

Für mich ist es eigentlich mega easy. Ich kenne Torstein schon ziemlich lange und wir haben in den letzten Jahren viel Zeit miteinander verbracht. Von daher macht es für mich eigentlich keinen Unterschied, ob ich mit Tramo [ Tom Tramnitz ] unterwegs bin oder eben mit Torstein. Fahrerisch ist Torstein einfach eine andere Nummer, allein technisch gesehen. Von den Spots her ergänzen wir uns aber sehr gut, da wir zumindest was das angeht ein relativ ähnliches Auge haben. Wir haben beide keine Angst vor größeren Spots, Gaps und solchen Dingen. Außerdem ist es mit ihm nicht so, als würde ich für eine Produktion filmen, sondern eher so, dass ich eine gute Zeit am Berg mit guten Freunden verbringe. Wir kennen uns mittlerweile so gut und sind seit Jahren auch immer im Herbst schon zusammen in Hintertux oder Saas-Fee am Fahren, oder wie vor zwei Wochen neben der Filmerei auch einfach mal ein paar Tage zur Gaudi im Penken-Park am Shredden. Wenn ich mit den richtigen Leuten unterwegs bin, kann ich auch fahrerisch das Beste aus mir herausholen. Das wurde mir letzte Saison auch wieder bewusst – Tramo und ich haben uns extrem gut ergänzt. Ebenso die Jahre zuvor mit Torstein und wenn ich mit einer guten Crew unterwegs bin, fühlt es sich so an, als würde ich es einfach als Hobby machen. Für mich ist es sehr wichtig, dass die Leute, mit denen man für ein Projekt am Berg ist, eben auch deine Freunde sind und nicht „nur“ deine Film-Crew, sozusagen. Auch wenn ich mich immer noch wie der kleine Underdog fühle, wenn ich mit Torstein unterwegs bin [lacht].

Pleasure134_UpsideDownside_WerniStock_TomKlocker
Pleasure134_UpsideDownside_WerniStock_TomKlocker
Pleasure134_UpsideDownside_WerniStock_TomKlocker
Pleasure134_UpsideDownside_WerniStock_TomKlocker

Mehr davon? Das komplette Interview gibt's ab sofort in Pleasure Ausgabe 134. Direkt HIER nach Hause bestellen, die Online-Version lesen oder – noch besser – Geld sparen, Abo-Prämie einsacken und Abo abschließen.

Mehr von Werni Stock gibt's auf Instagram. Wer wissen möchte, wie es aussieht, wenn man 256 Tage im Jahr auf Bergen schläft (und dabei grandiose Sonnenaufgangs-Shots macht), sollte Tom Klocker folgen. Auch einen Klick wert: www.tomklockerphoto.com

Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.