Eric Jackson Whistler Darcy Bacha Pleasure 134

Tight Lines: Eric Jackson

Interview
Michi Lehmann
Darcy Bacha
Erschienen in
Pleasure 134
Stefan Götschl

Tight Lines: Eric Jackson

Dieser Artikel erschien original in Pleasure Ausgabe 134. Direkt HIER nach Hause bestellen, die Online-Version lesen oder – noch besser – Geld sparen, Abo-Prämie einsacken und Abo abschließen.

Das Beste, was einem im Arbeitsleben passieren kann, ist das Hobby zum Beruf zu machen. Als Snowboardprofi ist Eric Jackson das bereits gelungen, als er eigentlich noch viel zu jung war, um zu arbeiten. Auf den Spuren seines großen Bruders John hat Eric einen beachtlichen Werdegang hingelegt und alle Ups and Downs eines Berufslebens mitgemacht, bevor andere überhaupt ihren ersten Arbeitstag bestreiten. Problem: Er musste sich ein anderes Hobby suchen. Mit dem Fliegenfischen ist ihm das gelungen und so hat E-Jack die wohl beste Work-Life-Balance gefunden, die er sich vorstellen kann.

E-Jack, wie läuft die Saison?
Bis jetzt bin ich ganz zufrieden. Den Februar über war ich in Mount Baker und Whistler beim Filmen. Als Nächstes schließe ich mich meinem guten Freund Curtis Cizek an, der mit dem Boot seiner Familie von Oregon nach Bella Coola segeln will – vielleicht sogar noch ein Stückchen weiter bis nach Alaska. Das wird ein wilde Reise ...

Hört sich ganz danach an. Hat Curtis einen Segelschein?    
Er ist mit Segeln aufgewachsen und hat auch eine Lizenz. Aber einen Segeltörn auf diesem Level hat er bis jetzt noch nicht gemacht. Von daher wird der Trip, sagen wir mal, interessant [lacht].

Im Prinzip bist du das ganze Jahr unterwegs und selten daheim. Zumindest lässt das dein Instagram-Account vermuten. Gehst du überhaupt noch in deinem Home-Resort Mammoth snowboarden?
In den letzten Jahren war ich leider nicht mehr in Mammoth snowboarden, was mich durchaus nervt, denn Mammoth Mountain ist wirklich ein super Gebiet. Meistens verbringe ich ungefähr zwei Monate im Sommer dort, um an meinem Haus zu arbeiten, das war‘s auch schon.

Gehst du dann zumindest noch Fischen rund um Mammoth, immerhin gibt es dort auch richtig gute Gewässer?    
Bei meinem letzten Besuch war ich das ein oder andere Mal beim Fliegenfischen. Die Saison war super. Es gab ziemlich viele Heuschrecken und die Forellen sind ausgeflippt.

Ich war vor zwei, drei Jahren in Mammoth am Owens River und hab‘ nicht einen Fisch gefangen.
Fliegenfischen ist eben wie Snowboarden – es kommt immer auf das richtige Timing an. Am einen Tag ist die Wassertemperatur perfekt und es beißen viele Forellen, am anderen Tag ist ein bisschen kälter und es beißt überhaupt nichts. Vermutlich heißt es auch deshalb „fischen“ und nicht „fangen“ [lacht].

Eric Jackson
Darcy Bacha
Eric Jackson
Darcy Bacha

Mehr davon? Das komplette Interview mit Eric Jackson gibt's ab sofort in Pleasure Ausgabe 134. Direkt HIER nach Hause bestellen, die Online-Version lesen oder – noch besser – Geld sparen, Abo-Prämie einsacken und Abo abschließen.

Mehr von E-Jack gibt's natürlich auf Instagram. Gleiches gilt natürlich auch für Fotograf und Pleasure-Contributor Darcy Bacha. Seine Fotos sollten in keinem gut sortierten Feed fehlen.

Video Embed Media

Weitere Artikel zum Thema

Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.