Celia Petrig & Elena Könz im Interview

Interview
Eileen Broadhead
Kevin Cathers
Laax
Erschienen in
Pleasure 134
Stefan Götschl

Celia Petrig & Elena Könz im Interview

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Celia Petrig und Elena Könz sind ehemalige Schweizer Nationalteam-Fahrerinnen und haben während ihrer Contest-Karrieren schon gründlich abgesahnt. Aber auch sonst läuft bei den beiden eine ganze Menge. Kunst und Coachen, Chixx on Board und abrasierte Haare, in Wände boxen und die mentalen Challenges, die das Contest-Fahren mit sich bringen, das alles und mehr haben wir im Interview besprochen.

Zuallererst müsst ihr mir erzählen, wie ihr euch kennengelernt habt.
Elena:
Das ist schon länger her. Wir waren beide eine Zeit lang im Schweizer Nationalteam.
Celia: Ja, da waren wir doch auf dem Gletscher, den es nicht mehr gibt, im Schnalstal. Das war unser erster Trip zusammen.
E: Danach haben wir uns eine Weile nicht mehr so oft gesehen, bis wir dann letzte Saison zusammengezogen sind.

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Könnt ihr mir das Schlimmste und das Beste erzählen, das ihr zusammen erlebt habt?
E: Also das Beste waren sicher viele Momente der letzten Saison. Shooten in Hoch-Ybrig oder Powdern in Laax. Und zusammen zu Wohnen natürlich ...
C: Ja, das war echt random aber voll schön. Ich war schon länger nicht mehr im Team und Elena war das erste Jahr draußen. Ich hab’ sie dann gefragt, ob sie nach Laax kommen will und wir haben zusammen eine Wohnung gefunden. Nach dem Zusammenziehen sind wir dann auch richtig gute Freundinnen geworden. Auch weil es ein Studio war, in dem wir zu dritt gewohnt haben, also viel Privat- sphäre gab es nicht [lacht].

ElenaKoenz_CeliaPetrig_KevinCathers_Pleasure_Upside_Downside
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Und das Schlechteste?
E:
Ich denke, das war sicher irgendwann während eines Contests. Da kommt immer irgendwer an seine psychischen Grenzen. Einmal zum Beispiel hat es mich während eines Finals auf der Piste zwischen dem Rail und dem Kicker auf die Fresse gehauen ...
C: Ja voll, das weiß ich noch! Den Rest vom Run ist sie so gut gefahren, sie hätte easy auf dem Podest landen können. Und der Kommentator hat eh schon die ganze Zeit blödes Zeug geredet. Er meinte „die ist ja schon so alt, dass sie den Berg nicht mehr runter kommt“. E: Und da war ich noch fünf Jahre jünger als heute [ lacht ]. Danach habe ich dann vor Wut in einen Holzzaun geboxt. Ich glaube, das ist den Jüngeren ein bisschen eingefahren [ lacht ].

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Mehr von Elena und Celia gibt's hier und hier auf Instagram. Sämtliche Fotos für diesen Artikel kommen von Kevin Cathers, dem man definitiv und unbedingt auf Instagram und Exposure folgen sollte. Apropos Kevin: der gute Mann ist auch für unser 2019er Powder-Special-Cover mit Nicolas Müller verantwortlich. Kann man sich HIER shoppen.

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Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.