Behind Korua Shapes: Aaron Schwartz

Experience
Stefan Götschl
Aaron Schwartz
Erschienen in
Pleasure 134
PLSR-Online

Behind Korua Shapes: Aaron Schwartz

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Korua Shapes hat in den vergangenen Jahren die Snowboardszene bemerkenswert geprägt. Zutaten für das Erfolgsrezept gibt es einige. Maximal wiedererkennbare, minimalistische Shapes; Videos mit einem zeitlos stylischen Schwarz-Weiß-Look, die einfach nur Bock auf Snowboarden machen; Typen, die besser snowboarden, als 99 Prozent der restlichen Snowboarder, zugleich jedoch nicht wie abgehobene Pros wirken. Korua hat etwas geschafft, was nicht vielen Brands im letzten Jahrzehnt gelungen ist. Als verhältnismäßig kleine Marke verkauft man nicht nur Boards, sondern steht für einen Lifestyle. Ein Lifestyle, der sich in einer klaren Ästhetik widerspiegelt. Verantwortlich dafür ist mitunter Aaron Schwartz. Der gebürtige Kanadier und mittlerweile Wahl-Laaxer und ist als Grafiker, Illustrator, Fotograf und Snowboarder seit Jahren fester Bestandteil unserer Szene. Zudem ist er verantwortlich für das Marketing bei Korua Shapes. Was ihn dabei inspiriert und antreibt, erzählt er auf den folgenden Seiten.

POWDER: Japan. Das letzte Mal waren wir dort im Februar 2019 – und ich habe noch nie so einen Powder erlebt. Der Schnee war unfassbar tief und federleicht. Abgesehen von der Location kann ein Powdertag mit Freunden aber die wohl größten Glücksgefühle hervorrufen, die auf einem Snowboard möglich sind. Oder im Leben ganz generell. Powder ist wunderbar. Ich bin für jeden einzelnen Pow-Turn dankbar.

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LEIDENSCHAFT: Der Sinn des Lebens. Die Leidenschaft für gewisse Dinge oder Tätigkeiten gibt uns einen Sinn zu leben und etwas zu erschaffen. Ich habe unterschiedlichste Leidenschaften. Manchmal sind sie stärker, manchmal schwächer. Dinge, die mir viel bedeuten, sind beispielsweise Design, Kunst, Fotografie, Snowboarden, Musik ... dank diesen Dingen sehe ich einen Sinn in dem, was ich mache, sei es in der Arbeit oder im Privatleben.

AaronSchwartz_KevinCathers_Pleasure_Upside/Downside
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Aaron Schwartz
Japan

KREATIVITÄT: Kommt und geht.Vor vielen Jahren habe ich für eine Kreativagentur gearbeitet. Dort habe ich gelernt, dass man „Kreativität“ nicht wie einen Lichtschalter an- bzw. ausschalten kann. Sie ist in uns allen, und das schon seit dem Kindesalter. Nicht jeder entscheidet sich jedoch dafür, daran festzuhalten oder sie zu fördern, während wir erwachsen werden. Wie man das am besten macht, ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich hatte schon genügend kreative Blockaden, um zu wissen, wie ich mich anpassen und sie überwinden kann. Ab und an hilft es schon, eine Pause einzulegen und die Dinge etwas später noch einmal zu überdenken. Dann gibt es auch Situationen, wo es einfach eine Weile dauert, bis man wieder in den Groove kommt. Für mich
ist das jedoch etwas Schönes: der Prozess, seine Kreativität zu verlieren und sie wieder zu finden. Sich einer Herausforderung zu stellen, bedeutet auch, sich für neue Inspirationen zu öffnen und dich weiterzuentwickeln.

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Mehr von Aaron Schwartz gibt's auf aaronschwartz.ca. Instagram? Hat der gute Mann natürlich auch. Mehr von Korua Shapes gibt's ebenfalls auf Instagram und Facebook. Aaron ist zudem Kurator und Koordinator der TIDAL Art Shows.

Die Portraits in diesem Artikel stammen von Kevin Cathers. Sollte man natürlich ebenfalls folgen.

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Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.