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Recap: Vans Hi-Standard Series Laax

Erschienen in
Stefan Geissmann

Recap: Vans Hi-Standard Series Laax

Die Vans Hi-Standard Series machte in Laax halt. Eine lockere Session mit einem „Cash for Tricks"-Format, das die stylishsten Tricks mit Moneten belohnte, war geplant. Vans-Teamrider und die Yawgoons waren vor Ort und jeder der wollte, konnte mitfahren. Die Registration war für alle gratis und es lockten neben den Dollars zwei Tickets zu den Finals in Utah für die zwei MVP’s der Frauen und Männer.

 

Das Setup war perfekt, wie man es vom Snowpark Laax gewohnt ist. Der Kicker war eher mellow, damit alle miteinander den selben Jump fahren konnten, doch das Railsetup hatte es in sich. Eine smarte Anordnung aus Polejams, Picknicktables, Jerseybarriers und einem Gap-to-Mailbox inklusive Metallkette boten für alle etwas und liessen sich endlos kombinieren. 

Die erste Session am Kicker ging noch etwas verhalten los. Es schienen noch nicht alle ganz angekommen, was bei einem solch entspannten Contest nicht weiter störte. Darum wurden erst mal Waffeln gegessen und Burger verdrückt. Als die Practice für den Railjam langsam Fahrt aufnahm, war es mit der Ruhe vorbei. Immer mehr Menschen jeder Grösse begannen in rote Startnummern gehüllt, das Railsetup auseinanderzunehmen. Die Obstacles waren so angeordnet, dass sich in etwa tausend Optionen ergab, sie zu fahren. Im Abstand von fünf Sekunden fuhren die Leute los und jibbten wild durcheinander. Das Level war hoch, was in Laax mittlerweile normal scheint.

Lucas Baume
Luca Crivelli
Laax

Die zweite Kicker-Session nahm den Schwung aus dem Rail-Jam mit und zwischen den Groms und Localheros fuhren auch die Vans-Rider mit. Die unterschiedlichsten Leute fuhren miteinander und jeder stylishe Trick wurde dem Level entsprechend durch die Kuhglocke angezeigt und mit Vans-Dollars belohnt. Der Abschluss bildete das Yawgoons Obstacle aus einer Riffelröhre to Polejam. Noch einmal bildete sich neben dem Obstacle eine rote Ameisenstrasse aus hikenden Ridern, die sich an diesem nicht ganz einfach zu fahrenden Setup versuchten. Schlussendlich waren auch die letzten Dollars verteilt und es wurde Zeit die MVP’s bei den Frauen mit Celia Petrig und mit Dario Burch bei den Männern zu küren. Dario sackte sich gleich auch noch den Yawgoons-Besttrick ein und Nico Bondi gewann den Besttrick bei den Groms. 

Danach ging’s wie es immer geht: Am Schluss landeten die meistens im Club des Riders Hotel um den Tag auch noch auf der Tanzfläche in Surfsexy-Manier abzuschliessen. Ein sehr gelungener Event für alle ging damit zu Ende. Für einmal konnten alle Rider an den Privilegien der Pros schnuppern, denn neben der Registration und dem Liftticket spendierte Vans auch noch den Clubeintritt.

Kas Lemmens
Luca Crivelli
Laax

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