Recap: SLAY DAYS 2020 mit Girls Are Awesome!

Erschienen in
Hanna Eggebrecht

Recap: SLAY DAYS 2020 mit Girls Are Awesome!

Letztes Wochenende war's soweit: Die Crew von und mit Girls Are Awesome machte in Innsbruck halt und veranstaltete vier Tage lang die SLAY DAYS. Zur Sache ging's für um die 100 Ladies nicht nur auf dem Patscherkofel.

Trotzdem ist die On-Snow Action natürlich der Hauptact - was soll man auch den ganzen Tag machen bei dieser Auswahl an Hausbergen in Innsbruck? Im Snowpark Patscherkofel standen Jam- und lehrreiche Coaching-Sessions mit Blue Tomato, Burton & Nikita-Team- Fahrerinnen wie Emma Lantos, Katha Buchegger und Urska Pribosic auf dem Programm. Ganz easy also, auch mal den Titel "Best Style", "Best Attitude" oder "Best Progression" abzugreifen. Und nicht nur das! Für Stürze, Jumps, Jib-Tricks und Dance-Moves gab's Badges.

Einmal runter vom Schnee ging's weiter mit einem feinen Programm in der City: Bei den Slay Days standen eine Reihe von Gesprächsrunden an. Den Start machten Snowboarderin Aline Bock und Skifahrerin Lena Stoffel, die von ihren Filmprojekten erzählten, die sie gemeinsam realisieren. Sie gaben einen Einblick in die Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen, um ‚den Shot’ zu bekommen. Am Freitag ging es weiter mit der ‚Women in Boardsports’ Talk-Runde mit Alba Pardo (Gründerin SBES Magazine) als Gastgeberin. Sie bat Lauren MacCallum, Daniela Meyer und Maria Kuzma zum Gespräch. Lauren ist Fernsehmoderatorin, Autorin, Aktivistin und leitet ‚Protect Our Winters’ (POW) in Großbritannien. Daniela ist die Country-Managerin für Burton in der Schweiz und Maria ist Snowboarderin und Architektin, die an nachhaltigen Wasserlösungen arbeitet. Am Samstag standen Fotografinnen und Künstlerinnen bei der Art- & Photo-Show im Kater Noster im Fokus. Elena Könz, Sonia Ziegler und Miriam Lottes zeigten ihre Werke und standen den Teilnehmerinnen Rede und Antwort. Im Anschluss zog der Tross weiter in den Burton Store, wo Laura Martinez von ‚Life in White’ Fotos von ihren Reisen präsentierte.

Fazit: Viel Inspo und einige Ratschläge: Hab keine Angst zu scheitern, du wirst an deinen Fehlern wachsen. Glaube an dich selbst und folge deinem eigenen Weg!

Wer jetzt denkt, dass das schon alles war, der hat sich aber gewaltig getäuscht: tägliche Yoga-Sessions am Morgen, ein DJ-Workshop im Dachsbau mit DJ Crystal, ein Gathering im Blue Tomato Store und natürlich eine fette Abschlussparty am Samstagabend im Dachsbau mit einem Konzert der Dänin Ravi Kuma standen ebenfalls auf dem Programm für die Chicas.

Die Slay Days gab's letztes Jahr übrigens das erste Mal in Flachauwinkl - gut, dass sie umgezogen sind, denn in Innsbruck waren die Side-Events bis auf den letzten Platz besetzt!

Nick, Mitbegründer von Girls Are Awesome, tönt auch ganz zufrieden: “Die Energie bei den Slay Days war unglaublich! Wir sind überglücklich, mit unserem Coaching- und Kultur-Programm die Community zu fördern und zu stärken. Über 100 Teilnehmerinnen von 16 bis 40+ Jahren aus der ganzen Welt haben sich zusammengetan. Das Ergebnis ist ein besonderes Wochenende, das uns darin bestärkt, dass es einen weltweiten Bedarf für diese Art von Events gibt. Mit Slay Days bieten wir ein unterstützendes Umfeld, in dem Mädchen und Frauen gemeinsam scheitern, wachsen, lachen und lernen können. Außerdem ist es wichtig für uns, mit Partnern zu arbeiten, die an unsere Mission glauben und genau wie wir daran arbeiten, einen positiven Einfluss auf die Welt zu haben.”

 

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Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.