Risk N Fun: Jetzt anmelden – es gibt noch Plätze für die Termine im Februar

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Risk N Fun: Jetzt anmelden – es gibt noch Plätze für die Termine im Februar

Endlich. Der Winter hat mit weiteren Neuschneezuwächsen weite Teile Österreichs aktuell fest im Griff und auch heuer wieder tourt risk’n’fun, das Ausbildungsprogramm der Alpenvereinsjugend, durch Österreich um und Snowboarder und Snowboarderinnen auf das Fahren abseits der gesicherten Pisten vorzubereiten. Risk’n’fun steht seit vielen Jahren für hochwertige Ausbildung für Freerider. Snowboarder und Skifahrer werden vom risk’n’fun Team auf ihren Fahrten abseits der gesicherten Pisten begleitet und lernen draußen am Berg, worauf zu achten ist, wenn man im Gelände eigenverantwortlich unterwegs sein will.

„Wie es scheint, entwickelt sich auch der heurige Winter nicht zum Vorteil für Freerider und Tourengeher. Der ungünstige Schneedeckenaufbau oberhalb von 2000 Metern ist tückisch und mit großer Vorsicht zu genießen. Lawinengefährdete Bereiche sind leider vor allem auf Grund des Altschneedeckenproblems sehr schwer zu erkennen. Umso wichtiger ist es, dass wir mit entsprechend viel Know-How und Risikobewusstsein unterwegs sind. Die risk’n’fun-Ausbildungskursen bieten eine ideale Voraussetzung dafür um dann mit Spaß anstatt mit Bauchweh im Gelände unterwegs sein zu können“, beschreibt Bergführer Gerhard Mössmer von der Abteilung Bergsport die aktuelle Situation.

Heli Düringer
Sonnenkopf
Selbst entscheiden, selbst argumentieren

Snowboarder und Skifahrer sind beim Level 1 mit dem risk’n’fun-Team an vier Tagen im Gelände unterwegs und entwickeln dabei ihre ganz persönliche Freeridestrategie. Bei risk’n’fun geht es nicht darum, dem Bergführer oder der Snowboardführerin einfach nachzufahren und sich guiden zu lassen. Vielmehr geht es darum, selbst zu entscheiden, selbst zu argumentieren, selbst Lines und Abfahrtsvarianten zu finden, die zu den Bedingungen passen. Beispielsweise geht es um die richtige Interpretation des Lawinenlageberichts im Gelände. Exposition? Hangneigung? Himmelsrichtung? Die Begriffe müssen im Gelände richtig übersetzt werden, um dann in der weiteren Folge zu einer fundierten Entscheidung kommen zu können.

Das risk’n’fun Team unterstützt dabei alle Freerider mit fachlichen Inputs, überträgt dann aber nach und die Verantwortung an die Gruppe. Wo kann man den Lawinenlagebericht beziehen, was bedeutet dieser im Gelände, wie organisiert man die Abfahrt? Wie funktioniert die Notfallausrüstung oder was ist Triebschnee? Aber nicht nur die sogenannten Hardskills machen risk’n’fun zu risk’n’fun. Erst in Kombination mit Softskillsübungen zu Risikoeinschätzung oder Einblicken in die Entscheidungsfindung lassen risk’n’fun zu einem kompakten Ganzen werden, das seit Jahren immer wieder aufs Neue zahlreiche Freerider überrascht und gleichzeitig motiviert, noch tiefer in die Materie einzutauchen und noch mehr Tage im Gelände am Berg zu verbringen.

Frizz Köck
Es gibt noch Ausbildungsplätze

Für die Februar Termine in Serfaus-Fiss-Ladis, am Hochkönig, in Kühtai und der Tauplitz sind aktuell noch Plätze frei. Übrigens: Unterkünfte direkt am Berg versprechen maximale Freeridezeiten. Am besten gleich noch anmelden. Alle interessierten FreeriderInnen sollten den GIRLS Termin von 30. Januar bis 3. Februar ebenfalls in Serfaus-Fiss-Ladis gleich einplanen.

Alle Infos und Anmeldung unter www.risk-fun.com und Facebook.

Transitions – das sind die Übergänge zwischen Zuständen und Momenten, die sich aneinanderreihen zu Eindrücken und Ereignissen, die zu Erinnerungen werden und zu Erfahrungen kumulieren. Transitions – das sind die Wege, auf denen sich Veränderungen abspielen. Pleasure Ausgabe 132 widmet sich eben jenen Transitions. Viel Spaß damit.