Laax Open 2017: Enni Rukajärvi und Max Parrot gewinnen das Slopestyle-Finale

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Laax Open 2017: Enni Rukajärvi und Max Parrot gewinnen das Slopestyle-Finale

Riders, Medien und Zuseher wurden auch heute, am ersten grossen Finaltag der Laax Open, mit strahlendem Sonnenschein, malerischem Winterpanorama und einem perfekt präparierten Slopestyle Kurs in Laax begrüsst. Enni Rukajärvi (FIN) und Max Parrot (CAN) fuhren die Titel sowie den grössten Teil des Preisgeldes ein.

Laax bewies erneut, dass es zu Recht eines der beliebtesten Resorts der Rider ist, und mit dem innovativen Setup kamen alle Fahrer auf ihre Kosten. Der 500 Meter lange Parcours mit sechs anspruchsvollen Features musste von den sechs weiblichen und 12 männlichen Finalisten gemeistert werden.

Das Damen Finale beeindruckte mit unglaublich technischen Runs der Fahrerinnen. Enni Rukajärvi (FIN), die bereits 2010 in Laax bei den Burton European Open gesiegt hat, landete endlich wieder ganz oben am Podium. Sie gewinnt mit ihrem zweiten Lauf, der mit einem Boardslide Pretzel Out auf dem Rail startete, einem Switch Backside 180 Mute über dem Roller, gefolgt von einem Frontside 7 Tailgrab, einem Backside 5 Stale und einem Cab 7 Stale über die drei Kicker endete und fuhr damit 84,83 Punkte ein. Enni sagte: „Es fühlt sich toll an nach 2010 endlich zurück auf dem obersten Podestplatz zu sein. Meine Karriere hat hier in Laax angefangen, und ich komme immer wieder gerne hier zurück.“ Anna Gasser (AUT), die aktuelle Weltcupführende aus Österreich, wurde Zweite. Das Podium komplettierte Jamie Anderson (USA), Olympiasiegerin und mehrfache Gewinnerin hier in Laax, als Dritte.

Enni Rukajärvi
Marcel Lämmerhirt
Laax

Slopestyle Finale Frauen:

  1. Enni Rukajärvi (FIN), 84.83
  2. Anna Gasser (AUT), 83.71
  3. Jamie Anderson (USA), 81.50
  4. Julia Marino (USA), 75.53
  5. Klaudia Medlova (SVK), 75.43
  6. Hailey Langland (USA), 69.98

Das Finale der Herren stand wieder ganz im Zeichen der Ahornblatt-Flagge. Wie schon vergangenes Jahr schafften es drei Kanadier aufs Podium, mit Max Parrot an der Spitze, der mit einem perfekten Run den Tageshöchstwert von 89 Punkten einfährt. Er startete seinen Lauf mit einem 50/50 to Backlip auf dem Rail, einem Backside Rodeo 900 über dem Roller, gefolgt von einem Cab Double 12 Mute, einem Frontside Triple 1440 und einem Backside Triple 16 Mute über die Kicker-Line und einem grossartigen Abschluss am Jib Feature. Max sagte zu seinem Sieg: „Das Level war heute der Wahnsinn, und alle Rider haben richtig Gas geben. Es bedeutet mir wirklich viel, hier auf dem Podium zu stehen. Die Bedingungen waren perfekt und ich bin happy, dass ich meinen Backside Triple landen konnte!“ Sein Landsmann Mark McMorris landete mit 88,96 Punkten auf Rang Zwei und Tyler Nicholson wird mit 85.51 Punkten Dritter. Mark McMorris meinte: „Ich bin wirklich glücklich, dass ich meinen Run durchziehen konnte. Laax ist so ein cooler Ort, ich komme nächstes Jahr sicher zurück. Und ich freue mich, dass wir (Kanadier) gerade so ein tolles Team sind!“

Philipp Ruggli
Laax
Philipp Ruggli
Laax

Slopestyle Finale Männer:

  1. Max Parrot (CAN), 91.58
  2. Mark McMorris (CAN),88.96
  3. Tyler Nicholson (CAN), 85.51
  4. Red Gerard (USA), 79.13
  5. Sven Thorgren (SWE), 79.03
  6. Max Eberhardt (CAN), 78.30
  7. Marcus Kleveland (NOR), 76.98
  8. Moritz Thoenen (SUI), 73.40
  9. Mikey Ciccarelli (CAN), 66.46
  10. Mans Hedberg (SWE), 60.61
  11. Seb Toutant (CAN), DNS
  12. Darcy Sharpe (CAN), DNS

Die komplette Ergebnisse sind unter open.laax.com zu finden. Eine grandiose Laax Open 2017 Woche geht morgen mit den Halfpipe Finals, die um 13 Uhr starten, zu Ende. Ab 13.45 Uhr werden die Laax Open live unter www.laax.com und auf SRF2 ausgestrahlt.

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Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.