SuddenRush Banked Slalom Laax 2020

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SuddenRush Banked Slalom Laax 2020

Alle Jahre wieder versammeln sich die unter 10 bis über 50 Jährigen zum gemeinsamen Oberschenkeltraining entlang des Banked Slalom Courses. Der Event hat dieses Jahr zum sechsten Mal stattgefunden und gehört hier in Laax längst zum Standardprogramm für Alt und Jung. Wir waren mittendrin statt nur dabei.

Travis Rice
Philipp Ruggli
Laax
Reto Neiger
Sina Candrian

DAY 1:

Am Freitag ging es los mit den Pros (ab 18), Masters (40 - 44), Grand (45 - 49) und Super Masters (50+). Bei wechselhaftem Wetter jagten sich eine Nicola Thost, Severin van der Meer und auch Laax-School-Boss Ivan Capaul die Banked-Furchen runter. 

Vor Travis Rice und Christian Haller gewann Reto Neiger die Kategorie "Pro Men" mit unglaublichen 54:81 Sekunden! In der Tat fuhren alle Rider bis zum 25. (letzten) Platz unter einer Minute ins Ziel des Banked Slalom - keine schlechte Bilanz! Max Buri kann sich mit einem 4. Platz genauso sehen lassen wie David Halblützel auf dem 10. Platz mit 56:09 Sekunden. Außerdem waren auch noch Elio Fumagalli, der hauptsächlich die P60 in der Crap Show unsicher macht, Luca Kuppelwieser und James Niederberger dabei. 

Bei den Pro Ladies gab's zwar nur 10 Teilnehmerinnen aber auch hier war ordentlich Speed drauf: Mit 57:52 Sekunden raste Sina Candrian vor Karleen Jeffery-Barlia und Chloe Sillieres ins Ziel. Die Pipe-Siegerin der Laax Open, Queralt Castellet, landete auf Platz 4 vor Aline Bock und Nicola Thost (auf Platz 7 und 8). 

Auf dem Siegertreppchen in der Kategorie "Masters Men" stand Pascal Imhof mit 55:11 Sekunden, dicht gefolgt von Arlind Brun Kjeldaas und Ingemar Backman mit nur wenigen Hundertsteln Unterschied. Bei den Frauen dieser Kategorie hat die Ehefrau von Pascal "Pi" Imhof  ebenfalls abgeräumt: Murielle Imhof gewinnt mit 59:71 Sekunden. Da liegt die Schnelligkeit eindeutig in der Familie! Knappe 2 Sekunden hinter ihr kommen Nici Pederzolli und Tanja Frieden ins Ziel.

Ab dem 45. Lebensjahr gilt die Kategorie "Grand Masters", in der Thomas Scherrer, Oliver Brunschwiler und Didi Haab auf dem Podium standen. Und es gab sogar mutige Teilnehmer ab 50+! Hier gewannen Peter Bauer, Andy Meyenberg und Tomas Hinterseer die Medaillen. 

 

DAY 2:

Am zweiten Tag waren die Fahrer in den Kategorien "Open Women & Men" dran: zahlreiche Rider schreiben auch hier lange Listen der Teilnehmer und Gewinner. Die können übrigens hier nachgelesen werden. 

Die Damen der Stunde waren auch an diesem Tag wieder ziemlich gut dabei: Svenja Schallner fuhr mit 75:88 Sekunden auf den ersten Platz, dicht verfolgt von Lia Langenegger und Tiziana Casutt mit nur einer Sekunde Unterschied. Ganze 92 Fahrer gab's bei der männlichen Kategorie! Platz 1 mit 54:58 Sekunden schaffte Alex Rufibach. Mit nur 20 Hundertsteln mehr fuhr Renato Nadig auf Platz 2 und Thomas Wolf auf Platz 3. 

Beim "Fastest Lap Contest" fuhren die Top 3 aller Kategorien, die Top 5 aus "Pro Men" und "Open Men" in einem einzigen Durchgang. Das schnellste Rennen aller Frauen, egal welcher Kategorie, fuhr Chloe Sillieres mit 56:36 Sekunden, gefolgt von Murielle Imhof und Svenja Schallner. Bei den Männern war Alex Rufibach mit 53:01 Sekunden der schnellste Fahrer vor Reto Neiger und Pascal Imhof.

 

DAY 3:

Am letzten Tag waren die Kids und Junioren dran.  Die kleinsten Mädls und Buben fuhren in der Kategorie "bis 10 Jahre". Hier räumten Paula Bauer und Nico Bondi die ersten Plätze ab. Dicht hinter ihnen auf dem 2. und dritten Platz folgten Samira Sprenger, Raquel Süßmeier, Leo Thoresen und Laurin Derungs bei den Boys. Auch bei den sogenannten "Old Kids", also alle die nicht älter als 13 Jahre sind, wurde ein ordentliches Tempo vorgelegt: Lura Wick, Kona Ettel und Rosie Rothney belegten die Podiumsplätze mit Zeiten um die 1 Minute. Die Boys blieben sogar unter 60 Sekunden: Jonas Hasler, Mischa Zürcher und Luis Marchesi fuhren auf Platz 1 - 3. Alle Junioren im Alter von 14 - 17 Jahren konnten auch mitfahren. Hier gewannen Leonie Hasler und Julian Furrer mit 57:01 und 53:90 Sekunden. 

Das Fakie Race, welches auf der Strecke vom Crap Richtung Plan ausgetragen wurde, war die letzte Renn-Action nach 3 tollen Tagen. Hier gewann David Hablützel mit 54:90 Sekunden vor Reto Neiger und Alex Rufibach. Auch die Ergebnisse des Fakie Race, sowie alle anderen, können hier noch einmal komplett nachgelesen werden. 

Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.