So war der Jib King 2019

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So war der Jib King 2019

Am Wochenende war im Absolut Park ordentlich Action beim Jib King 2019. Special an diesem Contest: Alle können mitmachen, egal ob Mädels und Jungs, Amateure und Pros. Jeder kann Jib King oder Jib Queen werden. 

Für das Event hat sich die Shape Crew mächtig ins Zeug gelegt und das Setup sah im Sonnenschein erste Sahne aus. 

Am Samstag waren die Amateure, Kids und Rookies am Start. Die besten vier Männer und Frauen konnten sich aber auch für den Pro Contest am Sonntag qualifizieren, um mit den Pros am Absolut Park Stair Set oder in der Masters-Klasse (über 30) im Jib Park zu rocken. Ethan Morgan, Sparrow Knox und Halldor Helgason wurden spontan zu Event-Maskottchen umfunktioniert und sorgten für gute Vibes. Die Kronen holten sich am Ende Kael Hill und Rachida Aoulad. Und es gibt sogar ein Königspaar: Manuel Lindmoser und Frau Sabina sind das perfekte Master-Double gewesen.

Die besten Tricks kamen von Elena Graglia mit einem Blunt 270 out am Downrail und Max De Vries mit einem Gap Backside Lipslide über das Down Rail ins Double Kink Rail.

Aus der Amateur-Gruppe haben am Samstag Hanna Karrer (Tailgrab am Kicker, 50-50, 50-50), Alwine Wurst und Gretchen Steiner bei den Girls und Aljaz Sladic (Backflip am Kicker, Lipslide, 50-50 Frontside 360 out), Matthias Minavovic, Lennox König, Benjamin Parich und Christoph Hinterwallner bei den Boys abgeräumt. Die besten Rookie-Boys von 1-10 waren Tobias Klapfenberger (Frontside 360 Frontside Grab, Boardslide 270 out, 50-50 Backside 360 out), Peter Lotz, Jakob Ganserer, Lenart Maligoj, Jure Seitric, Fabian Steindl, Josef Widmayer, Felix Weiser, Eric Dovjak und Nikolai Wurst.

Die besten vier Frauen, die sich für den Pro-Contest qualifiziert haben, waren Marie Hahnl (Backside 360, Boardslide, 50-50 Frontside 180 out), Tinkara Tanya Valcl, Carolyn Feng und Laura Hahnl. Bei den Männern Joschka Wirthi (Backside 540 Mute, Cab 270, Switch Lipslide 270 out am Double Kink), Felix Reicher (Frontside 360 Bonk, Backside Tailslide 270 out, Frontside Swivel Switch Backside 360 out), Cedric Meunier (Frontflip Handplant am Lollipop, Frontside SnowSlide Wallie up to Frontboard Slide to Fakie, Switch Tailslide 270 out) und Frederik Klatscher.

Aus der Pro-Gruppe haben am Sonntag Rashida Aoulad (Switch Frontboard am Down Rail, Frontside 270 am Down Rail, Frontside 180 Switch 50-50 am Down Rail), Elena Graglia (Frontboard am Down Rail, Blunt 270 am Down Rail, Barley an der Ledge) und Yuka Fujimori (Backside Lipslide am Down Rail, Boardslide 270 am Fire Kracker Rail) die Plätze 1-3 bei den Frauen gemacht. Bei den Männern haben Kael Hill (Hardway Backside 360 50-50 Backside 360 out an der Ledge, Frontside 270/450 out am Down Rail, Backside 360 50-50 am Fire Cracker Rail), Max De Vries (Gap over DownRail to Backside Lipslide am Double Kink, Backside 360 50-50 Frontside 180 out am Down Rail, Cab Hardway 270 am Down Rail) und Stuart Innes (Switch Backside 270 Gap am Double Kink, FrontBoard, Pretzel am Double Kink, Blunt SwitchUp Boardslide 270 out am Down Rail) abgeräumt. 

Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.