Recap: Hochkeil Banked Slalom 2020

Erschienen in
Press

Recap: Hochkeil Banked Slalom 2020

Im feinsten Naturschnee vom Hochkeil wurden letzten Samstag heiße Turns in rasanter Abfahrt bei eng geschnittenen Kurven von 120 Ridern gefordert. Nicht nur die Schnellsten Shredder, auch die Fahrer mit Durchschnittszeiten gewannen Preise. Das Rennen ist außerdem im Rahmen der WSF Banked Slalom World Tour aufgezogen.

Wer sich beim Gedrängel am Morgen eine Startnummer ergattern konnte, war also nach den Trainingsruns dann auf dem perfekten Kurs zu sehen. Auch die Kids, mit dem jüngsten erst zweijährigen Teilnehmer, gaben ordentlich Gas.

Zum zweiten Run kam sogar die Sonne heraus und  die Mandlwand im spektakulären Hochkönig Massiv zeigte an und wann ihre Felstürme. 

Stewart Orr ergatterte in letzter Sekunde den Sieg hauchdünn vor Friedl May aus Salzburg. Jacob Zeppelzauer wurde starker Dritter.
Bei den Ladies duellierten sich, wie im Vorjahr Kathrin Gappmayer mit der Freerideweltmeisterin des Jahres 2010 Aline Bock. Beim zweiten Run sicherte sie sich die Bestzeit und holte ihren ersten Sieg beim Hochkeil Banked. Auf Platz drei setzte sich Lisa Wollein. Am nächsten an die Durchschnittszeit bei den Adults und in den Besitz eines brandneuen Goodboards kam Hochkeil Shaper Kim Arents. Bei den Legends war es Markus Ebner, Weltmeister und Vizeweltmeister zur Jahrtausendwende, der vor Goodboards- Gründer Josef Holub gewann. Auf Platz drei landete Peter Mohr mit einem Oldschool Setup. Die Mittelzeit bei den Legends schnappte sich Mary Schumacher aus Tirol von der „Snowboarding Family“.

Die Goodies von Goodboards, Blue Tomato, SP Bindings und 686 Clothing gab's dann ganz romantisch beim Sonnenuntergang am Berg. 

Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.