Freeride World Tour: Kalender für die neue Saison

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Freeride World Tour: Kalender für die neue Saison

Nach einem heißen Sommer fällt es immer schwer, sich vorzustellen, wie sich Schneeflocken zu tiefem, traumhaftem Pulverschnee auftürmen. Aber der Winter steht tatsächlich vor der Tür, und die Freeride World Tour (FWT) kündigte für 2021 eine Serie mit fünf Stopps und einigen Änderungen im Wettkampfformat an.

 

Alle Tourstopps finden auf natürlichen Freeridehängen statt und bieten den Athleten eine ideale Plattform, um im Kampf um die Weltmeistertitel ihr Können zu beweisen. 

1) HAKUBA, JAPAN – 23.-30. Januar 2021


2) KICKING HORSE, GOLDEN, BC, KANADA – 8.-13. Februar 2021


3) ORDINO ARCALÍS, ANDORRA – 22.-27. Februar 2021 


4) FIEBERBRUNN, ÖSTERREICH – 6.-12. März 2021


5) XTREME VERBIER, SCHWEIZ – 20.-28. März 2021

Diese Saison gibt es vier wichtige Änderungen:  

1) Die Qualifikation für das Finale wird schon mit dem dritten statt wie bisher dem vierten Tourstopp abgeschlossen. Bereits in Ordino Arcalís (Andorra) heißt es für die Athleten also „Crunchtime“. Es qualifizieren sich ebenso viele Athletinnen und Athleten wie bisher, wobei die besten zwei aus drei Resultaten zählen: sechs Skifahrerinnen, 13 Skifahrer, vier Snowboarderinnen und sechs Snowboarder. 

2) Zwei Runs in Österreich: Nach dem erfolgreichen Testlauf mit den Snowboardern 2020 werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Fieberbrunn 2021 zwei Läufe absolvieren. Der bessere wird gewertet.

3) Die FWT Finals in Fieberbrunn und Verbier, die nach dem Cut von Andorra stattfinden, werden jeweils mit 1,5 Punkten gewertet: Ein Sieger erhält hier beispielsweise 15.000 Punkte, im Gegensatz zu 10.000 Punkten bei den ersten drei Stopps. 

4) Die Weltmeisterinnen und Weltmeister werden in einer Gesamtwertung mit den besten drei aus fünf Resultaten ermittelt.  

Diese Änderungen werden dafür sorgen, dass die weltbesten Freerider die Entwicklung des Sports im Titelkampf auf ein neues Level heben können.

Da für die Veranstalter der FWT Gesundheit und Sicherheit immer an erster Stelle stehen, arbeiten sie stets aktiv mit den örtlichen Behörden zusammen, um zu gewährleisten, dass jeder Wettkampf den vor Ort geltenden Bestimmungen entspricht. 

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Als wir „Upside / Downside“ zum Leitmotiv erkoren haben, hatten wir vielschichtige Ambivalenzen im Sinn, die sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln im Snowboarden eröffnen. Alltag und Alltagsflucht, Vergnügen und Verpflichtung, Spaß und Risiko, Freiheit und Gesellschaftszwang, Heimweh und Fernweh, Bedarf und Bedürfnis, Liftticketspreis und Kontostand, banal oder tiefschürfend. Das Heft war praktisch fertig, die Bretter für den Spring Shred gewachst – und plötzlich war die Welt aus den Fugen.