Burton U.S. Open 2018 vom 5. bis 10. März 2018 in Vail. Alle Infos zum Contest und wo man den Livestream sehen kann.

Alles zu den 36. Burton U.S. Open

Erschienen in
Manu Endress

Alles zu den 36. Burton U.S. Open

Vom 5. bis zum 10. März 2018 waren die besten Snowboarder/innen der Welt in Vail bei den 36. Burton US Open am Start. Und die Rider boten ein Snowboard-Spektakel. Im Slopestyle holten sich Jamie Anderson und Titelverteidiger Mark McMorris die Krone. In der Halfpipe triumphierten Chloe Kim und Ayumu Hirano. Alle Infos zu den Burton US-Open 2018 gibt's hier.
 

"The world's greatest snowboard event", heißt es über die U.S. Open auf der Burton-Website. Und die Welt-Elite zeigte bei den 36. Burton US Open in Vail (Colorado) ein echtes Snowboard Highlight. 

UPDATE 

Eine perfekte Woche erwischte bei den US Open Mark McMorris. Der Titelverteidiger im Slopestyle, gewann bereits das Semi-Final und holte sich letztlich auch in den Finals verdient den Sieg. Mark legte in seinem letzten Run einen switch boardslide cork 630 Indy out, einen switch backside 1260 melon, gefolgt von einem frontside triple cork 1440 mute und einem backside triple cork 1440 Indy hin und kassierte dafür 88,10 Punkte, was ihm den Sieg vor Chris Corning (USA/87,95) einbrachte. Knapp dahinter wurde Markus Kleveland (NOR) mit einem Score von 87,20 Punkten Dritter. 

Jamie Anderson vor Anna Gasser

Bei den Frauen holte sich Jamie Anderson (USA) bereits zum siebten Mal seit 2007 den US Open Titel. Die Siegerin von 2017, Anna Gasser (AUT) landete auf Rang zwei. Dritte wurde Julia Marino (USA). Anderson zeigte im Finale 

Das Ergebnis im Slopestyle der Männer im Überblick

1. Mark McMorris (CAN), 88.10
2. Chris Corning (USA), 87.95
3. Marcus Kleveland (NOR), 87.20
4. Tyler Nicholson (CAN), 84.60
5. Staale Sandbech (NOR), 80.40
6. Roope Tonteri (FIN), 77.75
7. Yuki Kadono (JPN), 77.30
8. Takeru Otsuka (JPN), 73.20
9. Nikolas Baden (USA), 41.55
10. Fridtjof Tischendorf (NOR), 40.80

Das Ergebnis im Slopestyle der Frauen im Überblick 

1. Jamie Anderson (USA), 83.75
2. Anna Gasser (AUT), 80.95
3. Julia Marino (USA), 75.85
4. Kokomo Murase (JPN), 75.30
5. Klaudia Medlova (SVK), 75.00
6. Silje Norendal (NOR), 74.75 

Chloe Kim dominiert Halfpipe Finale

In der Halfpipe gewann die Olympiasiegerin von Pyeongchang Chloe Kim (USA) überlegen den US Open-Titel. Zum dritten mal in Folgen. Das "Snowboard Wunderkind" zeigte einen backside air, gefolgt von einem frontside 1080 tail, einem perfekten switch frontside 720 Indy, einem frontside 900 tailgrab und einem McTwist Indy. Dieser Monster-Run brachte ihr einen Score von 85,87. Zweite wurde Maddie Mastro (USA) mit einem Score von 82,99. Auf Rang 3 landete Haruna Matsumoto (JPN/78.75). 

Ayumu Hirano siegt zum ersten Mal bei den Burton US Open

Bei den Männern gab es in der Halfpipe einen Premieren-Sieger. Der Japaner Ayumu Hirano nagelte einen cleanen Run in die Pipe von Vail und wurde dafür mit seinem ersten US-Open Titel belohnt. Ayumu legte mit einem extrem hohen Indy, nahm den Schwung mit und hämmerte einen frontside double cork 1440 Indy, einen switch frontside double cork 1080 Indy, einen frontside double cork 1260 Indy und einen backside double cork 1260 mute in die Halfpipe. Sein Score: 89,62 Punkte.  

Hinter dem Japaner landeten Raibu Katayama (JPN/86,75) und Scotty James (AUS/83,62) auf dem Podium. 

Das Finals-Ergebnis der Frauen in der Halfpipe

1. Chloe Kim (USA), 85.87
2. Maddie Mastro (USA), 82.99
3. Haruna Matsumoto (JPN), 78.75
4. Xuetong Cai (CHN), 78.25
5. Kelly Clark (USA), 75.25
6. Jiayu Liu (CHN), 30.37

Das Finals-Ergebnis der Männer in der Halfpipe

1. Ayumu Hirano (JPN), 89.62
2. Raibu Katayama (JPN), 86.75
3. Scotty James (AUS), 83.62
4. Benjamin Ferguson (USA), 83.24
5. Pat Burgener (SUI), 82.62
6. Jake Pates (USA), 74.62
7. Derek Livingston, (CAN), 67.99
8. Naito Ando, (JPN), 66.50
9. Chase Josey (USA), 39.00
10. Jan Scherrer (SUI), 31.87

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Mark McMorris gewinnt Semi-Final

Wie stark das Feld bei den Burton US Open ist, zeigte bereits das Semi-Final. Die 32 Rider zeigten starke, technisch saubere und anspruchsvolle Runs. Nach seinem ersten Versuch lag Titelverteidiger Mark McMorris auf Rang 6, hämmerte dann aber einen sehr starken Run auf den Parcours. Unter anderem zeigte Mark einen Switch Boardslide 270 Melon out, und einen massiven back triple Cork 1440 Indy am letzten Kicker. 

Marcus Kleveland wurde mit einem Score von 82,3 Zweiter. Der Norweger stand unter anderem in seinem ersten Run einen switch frontside double Cork 1620 perfekt. Der einzige gelandete Sechszehner des Semi-Finals. Dritter wurde Chris Zornig (USA). 
 

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Mark McMorris
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Semi-Final Slopestyle Männer: Das Ergebnis in der Übersicht

1. Mark McMorris (CAN),83.85
2. Marcus Kleveland (NOR),82.30
3. Chris Corning (USA),82.25
4. Yuki Kadono (JPN),81.60
5. Takeru Otsuka (JPN),81.35
6. Fridtjof Tischendorf (NOR),80.30
7. Staale Sandbech (NOR),78.15
8. Roope Tonteri (FIN),78.10
9. Tyler Nicholson (CAN),78.00
10. Nikolas Baden (USA),77.75

Jamie Anderson überragt bei den Frauen

Bei den Frauen war die fünfmalige US-Open und Olympiasiegerin Jamie Anderson nicht zu schlagen. Die US-Amerikanerin lag mit einem Score von 83,75 Punkten deutlich vor Titelverteidigerin Anna Gasser (80,95). Jamie zeigte in ihrem Run einen bs boardslide to 270 out, back-to-back 540s und einen frontside 720 mute. Hinter Anna Gasser landete Julia Marino auf Platz drei. 

Die besten sechs Starterinnen qualifizierten sich für die Finals. Das Finale der Frauen steigt am Freitag 9.3.2018 ab 19 Uhr MEZ.

Semi-Final Slopestyle Frauen: Das Ergebnis in der Übersicht: 

1. Jamie Anderson (USA),83.75
2. Anna Gasser (AUT),80.95
3. Julia Marino (USA),75.85
4. Kokomo Murase (JPN),75.30
5. Klaudia Medlova (SVK),75.00
6. Silje Norendal (NOR),74.75  

Burton US Open: Über 50 Olympia-Teilnehmer am Start

Bei der 36. Auflage der Burton U.S. Open kämpfen unter anderem über 50 Olympia-Teilnehmer, darunter 15 Medaillen-Gewinner, um den Titel im Slopestyle und in der Halfpipe. Chloe Kim (USA), die Slopestyle Gold-Gewinner Jamie Anderson (USA) und Red Gerard (USA), die Olympiasieger im Big Air Anna Gasser (AUT) und Sebastien Toutant (CAN) sowie Medalist Mark McMorris (CAN), Ayumu Hirano (JPN) und Scotty James (AUS), um nur einige zu nennen. 

"Die Burton US Open sind genial, um die Saison gebührend zu beenden", sagt beispielsweise Titelverteidigerin Chloe Kim. Bei den Frauen gehen in der Halfpipe 16 Pro-Rider an den Start. Allerdings hat Kim seit ihrem US-Open-Sieg 2017 die Messlatte noch einmal nach oben geschraubt und Back-to-Back-1080s in ihren Lauf eingebaut. 

Burton U.S. Open 2018 vom 5. bis 10. März 2018 in Vail. Alle Infos zum Contest und wo man den Livestream sehen kann.
Chloe Kim
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Chloe Kim

Auch bei den Männern sind in der Halfpipe eine Reihe Weltklasse-Fahrer vertreten. Unter anderem Ayumu Hirano (JPN) und der 2017 X Games Sieger Scotty James (AUS). Außerdem Ben Ferguson (USA), Yuto Tatsuka (JPN), Chase Josey (USA), Danny Davis (USA) uvm. Insgesamt wird das Niveau in dem 32er-Starterfeld enorm hoch sein. 

Hier gehts zur kompletten Halfpipe-Starterliste 

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Auch beim Slopestyle der Frauen dürfen sich die Zuschauer auf einen engen und hart umkämpften Contest freuen. Vor allem werden Anna Gasser und Co. nach den schrecklichen Wettkampfbedingungen bei den Olympischen Spielen heiß darauf sein, gute Runs auf den Slopestyle-Course zu knallen. Titelverteidigerin ist Anna Gasser. Allerdings sind auch Olympiasiegerin Jamie Anderson (USA), Spencer O'Brien (CAN), Julia Marino (USA) und das 16-jährigen Talent und US Open-Rookie Zoi Sadowski-Synnott (NZL) am Start. 

Im Slopestyle der Männer kehrt Mark McMorris (CAN) nach einem turbulenten Jahr (unter anderem mit einer schweren Verletzung) zurück, um seinen Titel bei den Burton US Open zu verteidigen.   Das Feld hinter dem Titelverteidiger ist mit 32 Top-Pros stark besetzt. Red Gerard (USA), Max Parrot (CAN), Sebastien Toutant (CAN), Kyle Mack (USA) und Marcus Kleveland (NOR) sind nur einige der großen Namen. 

Hier geht es zur kompletten Slopestyle-Starterliste

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Wann findet welcher Contest bei den U.S. Open statt?

Nach dem Trainingstag (5.3.)starten die offiziellen Contests am Dienstag, 6. März mit dem Burton U.S Open Junior Jam. Dort sind die Weltbesten Rookies (Jungs und Mädels) unter 15 Jahren in der Halfpipe am Start. 

Am Mittwoch, den 7.März findet das Slopestyle-Halbfinale der Männer und Frauen im Golden Peak  Park von Vail statt. Donnerstag, 8. März steigen die Halfpipe Semi-Finals. In Slopestyle und Halfpipe qualifizieren jeweils zehn Rider für die Finals und kämpfen um ein Preisgeld von 343.000 US Dollar. Dabei entfallen auf Frauen und Männer die gleichen Preisgelder.  

Die Slopestyle-Finals steigen am Freitag, 9. März. Die Halfpipe-Finals am Samstag, 10. März 2018, bilden den krönenden Abschluss der Burton U.S Open.

Die Termine im Überblick

  • Montag, 5.3.2018: Trainings
  • Dienstag, 6.3.2018: U.S. Open Junior Jam
  • Mittwoch, 7.3.2018: Slopestyle Semi-Finals 
  • Donnerstag, 8.3.2018: Halfpipe Semi-Finale
  • Freitag, 9.3.2018: Slopestyle Finals
  • Samstag, 10.3.2018: Halfpipe Finals

Hier gehts zum gesamten Zeitplan inkl. allen Events rund um die Burton U.S. Open
 

Wo kann ich die U.S. Open live sehen?

Für die Zuschauer vor Ort sind alle Contests, Konzerte und Events kostenlos. Wer allerdings zufällig gerade nicht in den USA ist, kann die Burton U.S. Open trotzdem live verfolgen. 

Das Live-Broadcast gibt es auf BurtonUSOpen.com sowie die Finals am Freitag und Samstag auf Red Bull TV. 

Das Livestream Programm in der Übersicht 

Hier gehts zum Red Bull TV Stream

Was sind die Burton U.S. Open?

Die Burton U.S. Open Snowboarding Championships sind der älteste Snowboard-Contest, der 2018 bereits zum 36. Mal stattfindet. Neben dem Slopestyle- und dem Halfpipe-Contest gibt es Konzerte und Events. Bei allen Programm-Punkten ist der Eintritt kostenlos.  

Mehr dazu? Hier entlang: 

Burton U.S. Open

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Reisen ist Teil des Snowboard-Lifestyles. Jenem Lifestyle, den auch Pleasure seit gut zwei Jahrzehnten propagiert. Mit Boardbag in ein entferntes Land reisen, dort kurz vor Mitternacht das Mietauto abholen, bemerken, dass keine Schneeketten montiert sind, es irgendwie schaffen, in die Unterkunft zu kommen, nach einer dreistündigen Nacht aus dem Bett gerissen werden ... und trotzdem einen Wahnsinnstag im Schnee haben. Reisen ist unerlässlich. Pleasure 130 widmet sich genau diesem Thema.