Ausgabe #124/125

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Ab 25. November im Handel – Pleasure Snowboard Magazin #124/125

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Von hinten wie von vorne Pleasure. Snowboarden lebt von seinen Kontrasten. Auf der einen Seite Glanz und Gloria und auf der anderen Seite Dunkel­heit und ewige Verdammnis. Das Yin und Yang der Snowboardwelt gebündelt in einem Magazin. Naja, ganz so wörtlich oder auch bildlich solltet ihr es nicht nehmen, aber dennoch haben wir in dieser Ausgabe versucht, thematisch einen kleinen Einblick in die Parallelwelt Snowboarden zu bieten. Wie ein Palin­drom lässt sich die Doppelausgabe #124/125 deshalb von vorne und von hinten durchblättern. Wir wün­schen euch viel Spaß damit.



Fahrer Hi-Fi: Travis Rice | Fahrer Lo-Fi: Bode Merrill
Foto Hi-Fi: Scott Serfas | Foto Lo-Fi: Andy Wright
Location Hi-Fi: Alaska | Location Lo-Fi: Salt Lake City

Ihr dürft euch unter anderem über folgende Themen freuen:



INTERVIEW – TRAVIS RICE

Dreißig Minuten für ein Skype-Interview mit Travis Rice, so viel Zeit hatte Red Bull vor dem Release von „The Fourth Phase“ für uns vorgesehen. Als Travis dann abhebt und ich schnellstmöglich mit dem Interview beginnen möchte, stellt er die erste Frage. Ob es cool für mich sei, wenn er mich in etwa einer Stunde zurückruft? Dann würde er nämlich zwei andere dreißig Minuten Interviews vorziehen und hätte danach den ganzen Tag Zeit. Ein ausführliches Interview mit Pleasure wäre ihm persönlich wichtig und außerdem interessiert es ihn, wie es bei uns läuft und was die Crew so treibt. Am Ende des Tages waren es dann weit über zwei Stunden, die wir miteinander sprechen sollten. Zweimal rief er kurz nach dem Interview erneut an, weil ihm noch etwas eingefallen war oder er selbst etwas fragen wollte. Keine Sekunde hatte man das Gefühl, mit einem der wohl bekanntesten Snowboarder der Welt zu sprechen, einem Typen, der wahrscheinlich mittlerweile Multimillionär ist.
Travis Rice bedient klar den Mainstream und ist Core-Snowboarden doch näher, als viele meinen würden. Wie er genau in die Position gerutscht ist, in der er sich heute befindet, weiß er selbst nicht, wohl aber, was er mit seiner Situation alles anstellen kann, um Snowboarden am Ende auch etwas zurückzugeben.



INTERVIEW – BEHIND BRAIN FARM

„The Fourth Phase“ ist der snowboardgewordene Hollywood-Blockbuster. Travis Rice’ neues Filmepos ist teurer, größer, lauter und monumentaler als alles bisher Gesehene. Nur allzu oft werden neben den Protagonisten jedoch die Menschen im Hintergrund vergessen. Jene Menschen, die hinter der Kamera stehen und die Fäden im Hintergrund ziehen. Und das sind im Falle von „The Fourth Phase“ ziemlich viele. Justin „Chip“ Taylor Smith ist einer davon. Egal ob hinter der Kamera, im Schnittraum oder als Lederhosen-Komiker bei der Filmpremiere, der Lead-Editor und „Cinematographer“ investierte in den vergangenen drei Jahren fast jede Minute in das Projekt. Wie das Ganze hinter den Kulissen aussah, gibt’s im Interview zu lesen.



PORTRAIT – WER IST TRAVIS RICE?

„Vor einigen Jahren besuchte ich Travis in Jackson Hole“, holt Circe Wallace aus, ohne sich ein Grinsen verkneifen zu können. „Es war ein heißer Nachmittag und wir fuhren spontan zum Snake River, um uns dort abzukühlen. Der Sprungbaum dort ist ziemlich hoch und sketchy. Mit einem kräftigen Satz hüpft man in ein furchtbar kleines Becken. Travis sprang vorneweg. Ich stand mit zittrigen Füßen dort oben und war fest davon überzeugt, wieder hinunterzuklettern. Travis hingegen redete so lange ermutigend auf mich ein, dass ich schließlich doch hinuntersprang. Unten angekommen mussten wir beide unglaublich lachen und verbrachten die nächste Stunde damit, von eben jenem anfangs furchteinflößenden Baum zu springen. Rückblickend war es einer der witzigsten Nachmittage, an die ich mich erinnern kann“.



EXPERIENCE – PERISHER

Während sich für die meisten von uns die Saison im April langsam dem Ende nähert, geht sie für viele Pros noch in eine Verlängerung. Im Juli und August bietet die südliche Hemisphäre mit dem Winter in Down Under perfekte Trainingsbedingungen für Top-Athleten von nah und fern. Dabei steht das australische Wintersportgebiet Perisher derzeit auf Platz Eins der Beliebtheitsskala.



SHOWROOM – SVEN THORGREN

Bereits seit ein paar Jahren führt Sven Thorgren die schwedische Riege in Sachen Contests-Snowboarden an. Und das will was heißen, schließlich drücken skandinavische Nachwuchstalente wie Lemminge jede Saison aufs Neue in die Szene. Ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen ist Sven also ebenso eigen, wie eine gehörige Portion Style. Schon als Grom setzte er sich gegen die starke Konkurrenz durch und gewann die World Rookie Tour. Heute ist er aus Events wie den X Games, der Dew Tour, dem Air + Style und vielen weiteren prestige- trächtigen Veranstaltungen nicht mehr vom Podium wegzudenken. Wir haben den jungen Mann abseits von Medaillen und Preisgeldern beim Cruisen am Kitzsteinhorn getroffen und sein Equipment unter die Lupe genommen.



INTERVIEW – BODE MERRILL

Will man im Leben vorankommen, muss man sich der ein oder anderen kniffligen Situation stellen. Snowboarden ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Wer einen neuen Trick lernen möchte, legt sich erfahrungsgemäß erst einmal aufs Maul. Fahrer, die mit dieser ersten Frustrationsphase klarkommen, Durchhaltevermögen zeigen und eben jenen Zeitraum vielleicht sogar zu schätzen lernen, bringen es im Snowboardbusiness oft überdurchschnittlich weit. Lebender Beweis dafür ist Bode Merrill. Mit seinen Absinthe-Videoparts gewann der 30-jährige Amerikaner in den vergangenen Jahren „Rider of the Year“ – und „Video Part of the Year“-Awards, hob den Status Quo des Street-, Park- und Backcountry-Snowboardens auf neue Level und ballerte sich dabei oft derart weit aus seiner Komfortzone, dass man sich fragen musste, ob er noch alle Latten am Zaun hat. Kein Wunder, dass ihm das Adjektiv „furchtlos“ dementsprechend oft um die Ohren gehauen wird. Was er selbst von dieser Bezeichnung hält, wie sein neues Projekt „Reckless Abandon“ entstand und warum sich die Snowboardwelt wie- der mehr auf Qualität statt Quantität konzentrieren sollte, erklärt uns Bode im Interview.



EXPERIENCE – POSITIVITY CAMP

Ihr braucht nicht länger als vier Stunden, haben sie gesagt. Wir warten mit dem Abendessen auf euch, haben sie gesagt. Nun ja, es hat knackige acht, statt vier Stunden gedauert, bis wir mit unseren Snow- boards und Gepäck für fünf Tage auf dem Rücken den Aufstieg vom schweizerischen Nufenenpass auf die in knapp 3.000 Metern Höhe gelegene italienische Berghütte Rifugio 3A hinter uns bringen konnten. Und natürlich waren bei unserer Ankunft kurz nach 23 Uhr die meisten Camp-Teilnehmer schon im Bett, die Küche dicht und wir völlig fertig, hungrig und durchgefroren. Aber weder bei uns, noch bei Elias Elhardt, der im Gegensatz zu uns den offiziellen Aufstieg aus dem italienischen Val Formazza gewählt und uns kurz vor der Berghütte ein- geholt hatte, war auch nur ein Fünkchen Frustration zu spüren. Wir waren einfach nur glücklich, angekommen zu sein im wahrscheinlich authentischsten und gleichzeitig am schwierigsten zu erreichenden Snowboard-Sommercamp, das passenderweise den Namen „Positivity Camp“ trägt und von sich selbst behauptet: „Tough to reach – hard to forget“.



TAKING LAPS – MAXI PREISSINGER

Vom Pleasure-Youngblood zum „Air + Style“-Fahrer. Mit gerade mal achtzehn Jahren legt Maximilian Preissinger ein Tempo vor, das man in der deutschen Snowboard-Szene lange nicht gesehen hat. Doch waren es keine harten Trainingseinheiten, sondern die Lust am Snowboarden, die seinen Werdegang so beschleunigt hat. Neben dem zweifelsohne vorhandenen Talent, fällt vor allem Maxis Style auf. Mit knapp zwei Metern Körpergröße ist es wahrlich keine Selbstverständlichkeit, dass man sich so smooth durch den Park bewegt, dabei kein Obstacle auslässt und zum Spaß noch einen McTwist in der Pipe dranhängt. Wir haben mit Maxi ein paar Runs durch den Absolut Park gemacht und uns über seine letzte Saison und Snowboarden im Jahr 2016 unterhalten.



TRAVEL STORY – MAGIC POWER

Wieso zum Henker eigentlich „Magic Power“? Ist das nur ein weiterer Anglizismus, der übersetzt soviel heißt wie „magische Kraft“? Oder ist es wie- der mal einer dieser Insider-Witze der Jungs vom gleichnamigen Snowboard-Videoprojekt? Die Antwort ist: ja und ja.



PINBOARD

Feinste Outerwear, Boots, Bindungen, Goggles und natürlich Accessoires … eben alles, was euch (und euer Snowboarden) schöner macht.

Dazu gibt’s wie immer News, weitere Interview, die Gallery, Trick-Tipps und die beliebte Rider’s- und Editor’s-Choice Rubrik. All das und mehr erwartet euch in Pleasure Ausgabe #124/125.

Daher: Nicht lange zögern, ab zum Zeitschriftenhändler! Oder noch besser: Direkt HIER ein Abo abschließen, Geld sparen, Prämie abgreifen und nie mehr eine Ausgabe verpassen.

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