Ausgabe #117

Ausgabe #117


Ab 30. Dezember im Handel – Pleasure Snowboard Magazin #117

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„There is no I in Frends“. Hört sich super an, ist aber eigentlich Unsinn. Denn bei sozialen Beziehungen geht es immer auch um das „I“. I wie Ich, I wie Individuum. Ob man durch und mit Snowboarden übrigens das finale Stadium der psychosozialen Entwicklung erreichen kann, nämlich Weisheit und dadurch Furchtlosigkeit vor dem Tod – das wird diese Ausgabe leider nicht beantworten können.


Fahrer: Sebastien Toutant
Fotograf:
Sebastien Toutant
Location:
Perisher, AUS

Ihr dürft euch u.a. auf die folgenden Themen freuen:

Magic Moments – Kazu Kokubo - US Open 2011 
Es war ein ganz besonderer Erfolg, als Kazuhiro Kokubo im März 2011 die 29. Burton US Open gewinnen konnte. Nicht, weil es der zweite Titel in Folge war, den der Japaner für sich entscheiden konnte – sondern weil das Finale des Pipewettbewerbs zwei Tage nach der fatalen Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 stattfand.

The Gerards
Es gibt Geschwister, die sind dem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten – auch wenn es Töchter sind. Es gibt Geschwister, die können schon ein Instrument spielen, wenn sie noch in den Windeln stecken, weil Mama ach so musikalisch ist. Und es gibt Geschwister, bei denen fragt man sich, was da wohl in der Muttermilch war, dass aus ein und derselben Familie im Flachland Ohio zwei Snowboard-Pros stammen, die aber unterschiedlicher nicht sein könnten. Brendan Gerard ist 24, sein Bruder Red gerade mal 14. Brendan könnte sich neben seinen zahlreichen anderen Körperbemalungen auch „Rebell“ auf die Stirn tätowieren und diese Tatsache wäre nicht offensichtlicher, Red bezeichnet sich sogar selbst als Muttersöhnchen, weil es so offensichtlich ist, dass er es ohnehin nicht leugnen könnte.

Finnish Bond of Friendship – Miika Hast und Antti Autti
Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde Antti Autti kurz vor dem Drop In beim Air & Style wie ein Rockstar gefeiert und sein, zugegeben sehr massenkompatibler, Name von tausenden kreischenden Fans gefeiert. Mittlerweile ist das aber Vergangenheit und Antti hat seine Leidenschaft auf eine andere Bühne verlagert. Mit seinem langjährigen Teamkollegen Mikka Hast verbindet ihn eine Freundschaft, die über die Höhen und Tiefen des „Business“ hinausreicht. Seit geraumer Zeit sind die beiden zusammen im Backcountry unterwegs und dokumentieren dort ihre Erfahrung etwas abseits vom momentanen Zeitgeist der Branche. Wir haben die beiden Finnen getroffen, um über Freundschaften, Karrieren und ihren Sinneswandel im Snowboarden zu reden.

The Hippi Jump
Nicht selten stolpern wir bei der Erläuterung dessen, was uns allen so viel Freude bereitet, über das eigentlich so unpassende Substantiv „Sport“. Sport – das impliziert automatisch immer auch Wettkampf und Rivalität. Ein Segment, das im Snowboarden 2014 ohne Frage eine zentrale Rolle spielt, aber trotzdem nicht so recht mit dem Selbstverständnis einer Bewegung, die sich selbst Freestyle schimpft, passen will. Eine Session, bei der es um die gemeinsame Sache geht und die losgelöst von Konkurrenz-Gedanken ist, trifft es da schon besser. Bereits seit den 90ern, bevor Snowboarden von diversen Contestserien erobert wurde, ist diese Art sich auszudrücken präsent und bis heute topaktuell. Zusammen mit Freunden an einer Sache arbeiten und sich gegenseitig ans Limit pushen – auch das ist Snowboarden 2014. Marc Swoboda hat genau das getan und im Mai zu einer ganz besonderen Session ans Kitzsteinhorn geladen.

Youngblood
Wenn man mehrere Jahre für ein Snowboard Magazin arbeitet, bekommt man einiges zu sehen. Man ist auf Videopremieren und Contests, reist um die Welt und lernt mit etwas Glück die Idole der eigenen Jugendzeit kennen. Hin und wieder bekommt man auch ein aufstrebendes kleines Shred-Kid vor die Augen und denkt sich, aus dem könnte irgendwann was werden. So geschehen bei Maximilian Preissinger, der im Alter von zwölf Jahren auf einem Rookie-Contest in Kitzbühel vor allem durch seinen guten Style auffiel. Maxi war damals kleiner als mein Board, heute, vier Jahre später überragt er mich mit einer Körpergröße von 1,90 Meter um ein paar Zentimeter.

The Mindnich Mindset
Es gibt Snowboarder, die sind unglaublich gut, können jeden Trick perfekt, aber bleiben einem selbst nach dem Betrachten ihres fünfminütigen Full-Parts irgendwie nicht im Gedächtnis. Anders hingegen ist es bei den Gebrüdern Mindnich. Als 2013, während der „The Launch“ Session in Big Bear, plötzlich Nils Mindnich mit einem Frontside 720 Dracula Grab und sein Bruder Hans mit einem Backside Rodeo Chicken Salad vorbeifliegen, stehen die Münder offen und man stellt sich die Frage, was und wen man da zur Hölle gerade gesehen hat. Vielleicht liegt es auch an den erfrischend unamerikanischen Namen der beiden Shredder aus Vermont, aber die Mindnichs finden in der Pleasure-Redaktion immer wieder Erwähnung. Mit gerade einmal Anfang zwanzig sind die Brüder zwar noch recht jung, allerdings auch kein unbeschriebenes Blatt mehr.

Danny Davis' Peace Park
Es ist Mittwoch. Kurz vor Mitternacht. Irgendwo in Wyoming. Danny Davis, Mikkel Bang, Jack Mitrani und ein knappes Dutzend anderer Snowboarder stehen tanzend, feiernd und Bier trinkend in der halbvollen Lodge des Grand Targhee Resorts, während die Growlers zum letzten Song ihres Konzerts ansetzen. Gut gelaunte Gesichter allerorts.
Zeitgleich, ein paar hundert Höhenmeter entfernt: die Scheinwerfer von drei Pistenraupen reichen keineswegs aus, um die gesamte nächtliche Szenerie einzufangen, die sich außerhalb der gesicherten Pisten des Gebiets abspielt. Seit zwei Wochen schiebt die SPT-Shapecrew Schnee von A nach B. Ein letztes Mal wird die Nacht – unter dem Mondlicht und der gezackten Silhouette der Teton-Range-Bergkette – zum Tag gemacht.

Pinboard
Camouflage ist nicht erst seit gestern bei uns Snowboardern angekommen. Wir präsentieren euch ein paar ausgewählte heiße Teile, die euch den Tag auf dem Berg sicherlich besser ausschauen lassen.

Stick a Trick – Liptricks
Halfpipe, die Königsdisziplin. Mut, Boardkontrolle und vor allem hartes Training machen einen erfolgreichen Pipefahrer aus. Klingt anstrengend – ist es auch! Aus diesem Grund lassen wir die perfekt geshapte Superpipe in Laax buchstäblich links liegen und konzentrieren uns vielmehr auf die rechts daneben platzierte Minipipe. Gleich unterhalb des No Name Cafés befindet sich nämlich der perfekte Ort für kreatives Transition-Riding. Für diesen Spielplatz mitverantwortlich ist Shaper und Strahlemann James Niederberger. Sein positiver Charakter spiegelt sich direkt in seinem Fahrstil wider, denn hier findet man keinen „Too-Cool-For-School“-Afterbang – nein, bei James ist individueller Style angesagt, der nichts anderes zeigt, als dass Snowboarden verdammt viel Spaß macht. Zum Beispiel in Form von Liptricks in der Minipipe. Für James sind seine Skate-Skills und die Möglichkeit, in der Freestyle-Akademy Laax jeden Tag die Miniramp zerlegen zu können, sicher ein großer Vorteil. Doch auch für Nicht-Skateboarder sind Liptricks auf dem Snowboard kein Ding der Unmöglichkeit. Die Inspiration dafür kommt heute in Form dieses Stick A Tricks.

Dazu gibt's wie immer News, aktuelle Events, Gewinnspiele und viele weitere Überraschungen und Specials. Das und vieles mehr erwartet euch in der Pleasure-Ausgabe #117.

Und jetzt nicht mehr lange zögern, ab zum Zeitschriftenhändler oder gleich auf die ABO-PAGE und ein Abo sichern. Zu jedem Abonnement gibt's übrigens eine feine Prämie, die ihr frei auswählen könnt.



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29.01.2015 - 01.02.2015

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