Ausgabe #121

Ausgabe #121

Ab 20. Januar im Handel – Pleasure Snowboard Magazin #121

Oder noch besser: HIER ein Abo abschließen, Geld sparen, Prämie abgreifen und nie mehr eine Ausgabe verpassen

Wenn man Geschichten vom Snowboarden erzählen will, dann am besten von und über Snowboarder. Wir haben unsere prägenden Erlebnisse, ihr als Leser habt sicher eure eigenen, vermutlich haben die meisten einen gemeinsamen positiven Kern. Jede Generation an Shreddern hat eine Vorgänger- und eine Nachfolgegeneration, und wir haben in dieser Ausgabe unter dem Motto „Influence“ versucht, einen kleinen Ausschnitt der Vielfalt zusammenzutragen, festgemacht an Snowboarder-Persönlichkeiten, die durchaus als positive Inspiration für den Status Quo gelten dürfen. Bewusst aus einer etwas rückblickenden Perspektive, denn was die Zukunft angeht, halten wir es ganz mit Nicolas Müller aus der letzten Pleasure-Ausgabe 120: Snowboarden ist das, was die Snowboarder da draußen daraus machen. Im Sinne des introvertierten Covershots dieser Ausgabe: What would you do?



Fahrer: Bryan Fox.  |  Foto: Scott Serfas  |  Location: Alaska


Ihr dürft euch unter anderem über folgende Themen freuen:


INFLUENCERS – 9 FAHRER, 3 GENERATIONEN, 1 GEMEINSAMKEIT: SNOWBOARDEN

Neun Pros, von denen Pleasure überzeugt ist, dass Snowboarden ohne ihr Zutun heute ein anderes wäre. Neun Pros aus drei Generationen, die unzählige Snowboarder sowohl ganz offensichtlich, als auch unbewusst beeinflussten haben und damit einen Sport bzw. Lebenswandel geformt haben, der vielen Menschen auf der Welt als Zentrum ihres Seins dient. Neun Pros, die dafür gesorgt haben, dass ihr diese Zeilen hier lest.



INTERVIEW – EERO ETTALA

Die Zeichen des Älterwerdens sind vielfältig. Morgens spürt man plötzlich seinen Rücken, die Freunde um einen herum tragen Babys auf dem Arm und man kennt die Namen der aktuellen Victoria’s-Secret-Models nicht mehr. Alles Dinge, mit denen man mehr oder weniger leben kann; die wohl irgendwann jeder so oder so ähnlich erlebt. Als Eero Ettala verkündete, ein letztes großes Videoprojekt zu produzieren und danach sein Snowboarden neu und etwas entspannter auszurichten, war es anders. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass dieser Typ mich mehr oder weniger mein ganzes Snowboarderleben lang begleitet hatte. Vor gut 15 Jahren, während des Summer-Camps in Garmisch, habe ich ihn zum ersten Mal live fahren gesehen. 270 aufs Rail und 270 Off. Uns allen fiel die Kinnlade runter. Von da an führte kein Weg mehr an dem jungen Finnen vorbei. Er hatte Jahr für Jahr krasseste Videoparts bei den wichtigsten Produktionsfirmen, man verfolgte die Contests, bei denen er dabei war und die er manchmal auch gewann, und man interessierte sich selbstverständlich auch für sein neuestes Pro-Model-Board. Eero war immer präsent und keine Sekunde hätte man darüber nachgedacht, was eigentlich passiert, wenn er irgendwann nicht mehr da ist. Jetzt wird es langsam anders. Keine Angst: Eero verschwindet nach seinem Film ENDER nicht gänzlich von der Bildfläche und eigentlich geht es mir mit dem, was ich sagen will, auch gar noch so sehr um ihn und seine Person im Speziellen, sondern vielmehr um das, was er repräsentiert. Eero Ettala steht für meine Generation von Snowboardern. Wir sind ungefähr gleich alt, wurden von denselben Trends beeinflusst, sahen zu den gleichen Fahrern auf und auch wenn sein Snowboarden natürlich viel besser war als das, was ich oder meine Freunde je hätten erreichen können, fühlte man sich ihm doch irgendwie immer verbunden. Trotz seines Erfolgs wurde nämlich kein Rockstar aus ihm. Er fährt kein teures Auto, hat nicht dauernd das neueste MacBook oder verhält sich sonst irgendwie abgehoben. Insgeheim ist Eero einfach ein ganz normaler Snowboarder geblieben. Einer wie du und ich! Nur viel, viel, viel besser.



INTERVIEW – TERJE HÅKONSEN

Terje Håkonsen hat alles gewonnen und erreicht, was es im Snowboarden zu holen gibt. Vor allem aber hat sich der 43-Jährige nie den Mund verbieten lassen. Ob aus Mut zur Wahrheit, Provokation oder Langeweile, was Terje sagen wollte, hat er in 26 Jahren Pro-Karriere auch gesagt. Und wurde damit zur uneingeschränkt schillerndsten Legende der Snowboardgeschichte.



INTERVIEW – BEN FERGUSON

Ben Ferguson fährt Snowboard. Was unspektakulär klingt, macht einen spektakulären Unterschied. Denn Ben Ferguson springt nicht nur mit seinem Snowboard, sondern er fährt auch damit. Und das nicht nur besser als die meisten anderen, sondern auch leidenschaftlicher und greifbarer. Ihm gehört die Zukunft. Sie kann gerne kommen!



INTERVIEW – FOLLOW YOUR NOSE

Gewisse Kombinationen passen einfach. Quentin Tarantino und Samuel L. Jackson. Powder und Wochenende. Schlechtes Wetter und gute Musik. Bierchen und Feierabend. Bacon und Bacon. Gigi Rüf und Elias Elhardt. In der Tat, Gigi und Elias. Ein Duo, das ein- fach passt. Gigi, ein Snowboarder, der mit Stil und Kreativität eine komplette Generation von Backcountry-Snowboardern beein- flusste – unter anderem auch Elias. Doch es wäre zu leichtfertig, die beiden einfach als Mentor und Mentee zu beschreiben. Gigi und Elias reisen seit einigen Jahren durch die Welt, filmen zusam- men ihre Videoparts, durchpflügen die üblich obszönen Mengen Tiefschnee und stehen sich in guten, aber auch schwierigen Zeiten zur Seite. Wie jede Partnerschaft, die etwas auf sich hält, beruht auch ihr Verhältnis auf Gegenseitigkeit. Einen Einblick in ihre Welt liefert ab sofort der neue Pirates-Film „Follow Your Nose“. Ein Projekt über Freundschaft, Unsicherheit, Erlebnisse und natürlich unverschämt gutes Snowboarden.



TRAVEL STORY – BETTER BE IN BALDFACE

Wer Snowboard fährt, will nach Baldface. Auch wer Snowboard fährt und gar nicht weiß, was Baldface ist, will nach Baldface. Er weiß es nur noch nicht.



PINBOARD #121

Feinste Outerwear, Boots, Bindungen und natürlich Accessoires … eben alles, was euch einfach schöner macht.



SHOWROOM – STÅLE SANDBECH

Dass Ståle Sandbech mit seinem Snowboarden andere motiviert, ebenfalls aufs Brett zu steigen, steht außer Frage. Kaum ein Contest-Fahrer, dessen Fanbase so groß ist wie die des Norwegers. In seiner Heimatstadt Oslo gehört Ståle nicht nur seit seinem Podiumsplatz bei den Olympischen Spielen zur gefeierten Society. Trotz dieser Erfolge hat es der junge Mann allerdings bis heute geschafft, ein authentisches, greifbares Idol für kommende Generationen zu sein und ist damit auch ein wahrer „Influencer“ in dieser Ausgabe. Wir haben Ståle in Laax getroffen und sein aktuelles Equipment gecheckt.



STICK A TRICK – NOLLIE HIPSTER

In aller Regel wird per Ollie abgepoppt – man fährt vorwärts, zieht den vorderen Fuß zuerst an und drückt sich über das Tail ab. Als Alternative kann man aber auch Nollie abspringen. Hier ist man ebenfalls vorwärts unterwegs, drückt sich jedoch über die Nose ab, woraufhin sich das Tail zuerst hebt. Gerade bei Tricks, die langsam ausgeführt werden und bei denen Airtime nicht im Vordergrund steht, kann der Nollie als Absprungtechnik neue Perspektiven schaffen. Einer, der definitiv aufgeschlossen genug ist, um öfter mal was Neues auszuprobieren, ist die österreichische Style-Granate Marc Swoboda. Dieser ist extra ins ferne Japan gereist, um uns dort die hohe Kunst des Nollies am Beispiel einer Mini-Hip zu lehren.


Dazu gibt’s wie immer News, Gewinnspiele, die Gallery, Selbstgespräche, sehr hypothetische Gedankenspiele, Smartshitting, Friedhof-Spaziergänge und die beliebte Rider’s/Editor’s-Choice Rubrik. All das und mehr erwartet euch in Pleasure Ausgabe #121.

Daher: Nicht lange zögern, ab zum Zeitschriftenhändler! Oder noch besser: Direkt HIER ein Abo abschließen, Geld sparen, Prämie abgreifen und nie mehr eine Ausgabe verpassen.

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