Ausgabe #123

Ausgabe #123

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Ab 18. März im Handel – Pleasure Snowboard Magazin #123

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Diese 123. Pleasure-Ausgabe ist die letzte Ausgabe, die in dieser Saison erscheinen wird. Da liegt die Versuchung nahe, eine Art Resumée zu ziehen. Eine kleine Rückschau, was sich so getan hat in unserer kleinen Welt rund um das Snowboard.

Snowboarden ist ziemlich „Retro“ zur Zeit: Für die einen ist es dieser Trend aus dem vergangenen Jahrzehnt, der seinen Zenit weit überschritten hat; für die anderen – wie uns – eine sich weiterentwickelnde Konstante auf der Suche nach sich selbst. Da ist es nicht die schlechteste Idee, bei den eigenen Wurzeln mal anzufangen und sich ins Jetzt zu arbeiten. Insofern ist es zu begrüßen, dass die alten Hasen ihre Jugenderinnerungen in Form von Snurfern, Snow-Fishes und Burton-Prototypen auf Facebook, in Snowboardmuseen oder in ihren Vorstadtgaragen nicht nur für sich festhalten, sondern auch der interessierten Allgemeinheit zugänglich machen.

Mitten in diesem Revival von Carves und Turns, Banked Slaloms und Pow Surfern, Japan-Trips und Splitboard-Touren platzt nun Ausgabe 123. Mit Typen wie Kuzyk und Fronius und dem unverwüstlichen Benny Urban, die als ziemlich komplette Snowboarder eine ganz reale Gegenwart des Snowboardens abseits vom Contest-Mainstream, Freeride-Klischees und Boarder-Stereotypen abbilden. Mit der Geschichte der Holländer von Postland Theory, die aus den Snow-Domes die Streetszene erobern. Mit den Absurditäten von Vail, den europäischen Ungetümen der Park-Architektur, dem Comeback eines Altstars und der Zukunft von Park-Resorts wie dem Absolut Park in Flachauwinkl. Viel Spaß mit diesen „Hidden Treasures“.



Fahrer: Jake Kuzyk  |  Foto: Oli Gagnon  |  Location: Montreal, Kanada

Ihr dürft euch unter anderem über folgende Themen freuen:



TRAVEL STORY – PROJECTDETOUR

„It's all about being out there and having fun with your friends.“ Man kennt diesen Satz. Hat ihn schon tausende Male gehört. Bla, bla, bla. Warum muss das Lebensmotto vieler Snowboarder nur immer mit einer derart abgedroschenen Phrase beschrieben werden? Mit projectDETOUR wollte ich zeigen, worum es mir persönlich und etlichen anderen professionellen Snowboardern geht – jedoch ohne eben genannte Standardfloskel. Ziel war es, etwas entstehen zu lassen, das dem hartgesottenen Core-Snowboarder gefällt, aber auch zugleich meine Großmutter begeistert. Beide sollte das Ergebnis des Projekts auf seine ganz eigene Weise mitreißen.



INTERVIEW – BENNY URBAN

„Moin!“. Gutgelaunt betritt Benny Urban die Redaktion. Er hat gut lachen – so anstrengend die letzte Zeit war, so erfolgreich war sie für den gebürtigen Hamburger, den es vor fünf Jahren nach München gezogen hat. Im Alter von elf Jahren bereits zum Talent ausgerufen, galt er spätestens mit dem Gewinn des wichtigsten europäischen Nachwuchscontests zwei Jahre später als die große deutsche Contesthoffnung. Einer, der das Zeug hat, alles zu gewinnen und ganz groß rauszukommen. Und dann kam alles anders! Jetzt – mit 24 Jahren – ist er zurück, ohne je wirklich weggewesen zu sein. Und erneut ganz oben angekommen. Als einer der besten und stylischsten Streetfahrer überhaupt. An Contests nimmt er längst nicht mehr teil – muss er auch nicht.



INTERVIEW – JAKE KUZYK

Geht es um smoothen Skate-Style auf dem Snowboard, macht kaum einer Jake Kuzyk etwas vor. Der junge Kanadier hat mit seinem Part im diesjährigen Movie „Encore“ nicht nur die legendäre Déjà-Vu- Crew begeistert, sondern einen der wohl härtesten Street-Parts der Saison abgeliefert. Ein guter Grund, sich mit Jake ausführlich über seine Sichtweise auf den aktuellen Stand im Snowboarden zu unterhalten.



INTERVIEW – JUSTIN FRONIUS

Justin Fronius ist eines dieser typisches Minnesota-Kids. Aufgrund der Topographie des 32. US-Bundesstaates sind sie mit ihrem Snowboarden eher auf der Straße zuhause, als auf dem Berg. Sein unverkennbarer Style hat ihn bis ins Pro-Team bei DC gebracht und darüber hinaus zu Videograss, wo er bereits in der dritten Saison einen Part filmen wird. Wir stellen euch den 25-Jährigen sequenziell auf den kommenden Seiten vor.



POSTLAND THEORY

Die Snowboard-Szene in Holland bestand vor einigen Jahren hauptsächlich aus Typen, die ihre Zeit in den Snow-Domes im Landesinneren verbrachten. Fahrer wie Cees Wille, Joey van Essen und Gerben Verweij lernten im Sommer neue Tricks, um sie dann im Winter irgendwo in der Stadt an echten Rails zu filmen. Ihre Video-Parts waren gut, erregten aber nie wirklich Aufmerksamkeit. Tim Schiphorst wollte daran etwas ändern und hatte die Idee, irgendwann ein richtiges Snowboard-Video zu produzieren. Es sollte online und kostenlos vertrieben werden und somit für möglichst viele Menschen zugänglich sein. Er wollte der Welt zeigen, was Holland in Sachen Street-Snowboarden zu bieten hat und gleichzeitig für Jungs wie Cees, Gerben oder Joey, aber auch andere junge Nachwuchsfahrer eine Plattform bieten.



TRAVEL STORY – MURMANSK

Snowboarden verbindet. Nicht nur Sage Kotsenburg, Zak Hale und Dylan Thompson, sondern Snowboarder auf der ganzen Welt. Wie gut das auch im hohen Norden Russlands funktioniert, überraschte uns dennoch.



EURO PARK ATTACK

So Amerika, heute schlagen wir zurück! Jahrelang habt ihr uns belächelt. Wir, der alte Kontinent, den ihr gerne vergesst und dem ihr mit Vorliebe eine nicht revolutionäre Einstellung nachsagt. Europa, die Vergangenheit, die aus dem History Channel. Die alteingesessenen Herren und Damen, die Trends, Coolness und Lifestyle nur vom Hörensagen aus Kalifornien oder New York kennen und schon alleine deshalb keine Ahnung von Snowboarden haben können. Ein Markt, an den man das ein oder andere Brett verkauft, dem man aber dennoch keine eigene Identität zugesteht. Der Ort, von dem ihr sehr wohl wisst, dass es hier angeblich ganz gute Berge gibt. Berge, die kaum ein Amerikaner allerdings jemals zu Gesicht bekommt.



INTERVIEW – ABSOLUT PARK

Um die Jahrtausendwende entstanden in Nordamerika Parks, die uns Europäer verzweifeln ließen. Während man in den Alpen meist vom Wohlwollen des (in der Regel wenig-progressiven und in achter Generation Ski fahrenden) Eigentümers der Bergbahn abhängig war und der Park folgerichtig – wenn überhaupt vorhanden – eher aus drei vereisten Schneegebilden bestand, drehten die Amis groß auf ... respektive durch. Vor Neid zerfressen schob ganz Europa den Lieblings-Snowboard-Streifen in den Videorekorder und ergötze sich abwechselnd am Selbstmitleid oder dem Glück der US-Fahrer. Zumindest taten das die Meisten. Einige wenige – die Motivierten – unternahmen etwas dagegen. So wie Seppi Harml, der 1999 den Absolut Park ins Leben rief. 17 Jahre später steht in Flachauwinkl ein Park, der alles damals für möglich gehaltene und in den USA bewunderte problemlos in den Schatten stellt. In Europa. Direkt vor der Haustüre. Grund genug, uns mit Seppi zu unterhalten und ihn nach der Geschichte des Absolut Parks zu befragen.



PINBOARD

Feinste Outerwear, Boots, Bindungen, Goggles und natürlich Accessoires … eben alles, was euch (und euer Snowboarden) schöner macht.



SHOWROOM – IIKKA BACKSTROM

Eigentlich kommt Iikka Backstrom ja aus Finnland. Aber bereits vor etlichen Jahren hat es den Blondschopf nach Kalifornien verschlagen. Mit seinen beiden Landsmännern Lauri Heiskari und Eero Niemela hat er damals eine Wohngemeinschaft gegründet, die amerikanische Westküste unsicher gemacht und gemeinsam mit ihnen eine steile Karriere im Snowboarden eingeschlagen. Bis heute hat Iikka unzählige Videoparts gefilmt und Magazin-Coverage abgeliefert. Mittlerweile ist er hauptsächlich mit Devun Walsh und den Wildcats unterwegs und nennt das weitläufige Backcountry in Whistler sein zweites Zuhause. Wir haben den stylischen Exportschlager aus Finnland letzten Winter in Frankreich getroffen und sein Equipment gecheckt.



EXPERIENCE – 5-STERNE-SNOWBOARDEN IN VAIL

Es ist ein eindrucksvoller Anblick, wie sich die steilen Bergrücken vor einem – scheinbar aus dem Nichts – in die Höhe strecken, wenn man den Flughafen von Denver und die Stadt hinter sich lässt. So flach und (zu dieser Jahreszeit) wenig einladend die Hauptstadt Colorados ist, so faszinierend die Felswand, die vor uns liegt: die Rocky Mountains, das größte und namhafteste Gebirge des nordamerikanischen Kontinents. Weltberühmt für Champagner-Powder und außerordentliche Skigebiete. Wer Luxus will, bekommt nirgendwo mehr. Wer es nicht will, wird dennoch damit erschlagen. Wir wollen nach Vail. Eines der (angeblich) besten und (definitiv) luxuriösesten Resorts der Welt.



INTERVIEW – JEREMY JONES

Als wir beschlossen, Jeremy Jones für diese Ausgabe zu interviewen, wollten wir von ihm erfahren, wie es sein kann, dass er – eine der namhaftesten Legenden der letzten 20 Jahre – seit seinem Burton-Aus im November 2014 ohne Boardsponsor auskommen muss. Zwei Tage vor dem angesetzten Interview ereilte uns dann der offizielle Press Release: Jeremy Jones neu auf Nitro Snowboards. Zufälle gibt’s.


Dazu gibt’s wie immer News, Gewinnspiele, die Gallery, Selbstgespräche, Trick-Tipps, Smartshitting und die beliebte Rider’s- und Editor’s-Choice Rubrik. All das und mehr erwartet euch in Pleasure Ausgabe #123.

Daher: Nicht lange zögern, ab zum Zeitschriftenhändler! Oder noch besser: Direkt HIER ein Abo abschließen, Geld sparen, Prämie abgreifen und nie mehr eine Ausgabe verpassen.

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